MP3-Player sind kaum noch gefragt: Der Boom ist lange vorbei

Vom "heißen Scheiß" zum LadenhÞter: Vor einiger Zeit waren MP3-Player, die Anfang 1999 auch in Deutschland herauskamen, absolut angesagt. Mittlerweile kÃķnnen Tablet und Smartphone alles, wofÞr man frÞher MP3-Player brauchte.

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Von
  • dpa

MP3-Player sind zwar noch nicht ausgestorben. Sie verkaufen sich aber verglichen mit ihrer Boomzeit vor knapp zehn Jahren nur noch mÃĪßig. Zu Zeiten des absoluten Verkaufserfolgs im Jahr 2005 gingen in Deutschland 8 Millionen Player Þber die Ladentische. FÞr dieses Jahr rechnet die Gesellschaft fÞr Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) nur noch mit rund 1,3 Millionen verkauften GerÃĪten.

Neben der MarktsÃĪttigung fÞhren die Marktforscher den RÞckgang auf den vielfÃĪltigen Einsatz der Audio-Kompressionstechnik MP3 (MPEG 1/2 Audio-Layer 3) in unterschiedlichsten GerÃĪten vom Smartphone oder Tablet Þbers Notebook bis hin zum Autoradio zurÞck. Immer besser verkauften sich durch die Verbreitung der MP3-Wiedergabe aber GerÃĪte mit Lautsprechern, an die MP3-Player oder Smartphones zum Abspielen von Musik angeschlossen werden kÃķnnen.

Das sind nicht nur KopfhÃķrer, von denen laut gfu-Prognose 2013 mehr als 11,3 Millionen StÞck verkauft werden, sondern zum Beispiel auch Aktivboxen oder Dockingstationen. Davon wurden 2010 hierzulande erst 0,51 Millionen GerÃĪte verkauft. In diesem Jahr gehen die Marktforscher bereits von einem Absatz von 1,1 Millionen StÞck aus.

Die ersten MP3-Player kamen 1998, also vor 15 Jahren, auf den Markt. Die MarkteinfÞhrung in Deutschland folgte nach Angaben der gfu Anfang 1999. Die ersten Modelle boten maximal 32 MByte Speicherplatz, was bei starker Kompression und damit einhergehend mÃĪßiger SoundqualitÃĪt gerade einmal fÞr rund eine halbe Stunde Musik reichte (fÞr 1 Minute Musik 1 MByte Speicherplatz bei 128 kBit/s). (jk)