Kasseburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 34′ N, 10° 25′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Schwarzenbek-Land | |
| Höhe: | 45 m ü. NHN | |
| Fläche: | 10,94 km² | |
| Einwohner: | 593 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 22929 | |
| Vorwahl: | 04154 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 060 | |
| LOCODE: | DE 56P | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Gülzower Straße 1 21493 Schwarzenbek | |
| Website: | www.kasseburg.de | |
| Bürgermeisterin: | Michaela Eickhoff (Parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Kasseburg im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Kasseburg (historisch auch „Caßeburg“) ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet der Gemeinde Kasseburg liegt am nördlichen Rand des Sachsenwalds, etwa neun Kilometer nordwestlich der Stadt Schwarzenbek im südöstlichen Teil des Naturraums Ostholsteinisches Hügel- und Seenland,[2] eines Teilgebietes des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes.
Wohnplätze
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Kasseburg umfasst die Wohnplätze des namensgebenden Dorfes und der Häusergruppe Ödendorf.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf wurde im Jahr 1230 im Ratzeburger Zehntregister zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Zum 1. Januar 2026 wurde ein Teil des aufgelösten Forstgutsbezirks Sachsenwald nach Kasseburg eingemeindet.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindevertretung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Freie Wählergemeinschaft Kasseburg sechs Sitze und die Bürgerliste Kasseburg drei Sitze.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Von Grün und Gold schräglinks im Wellenschnitt geteilt. Oben eine silberne Burgruine mit Feldsteinsockel, unten ein grüner Kirschzweig mit drei roten Kirschen.“[5]
Verwaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1962 wird Kasseburg durch das Amt Schwarzenbek-Land kommunal verwaltet.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Kasseburg knapp zwei Kilometer ostnordöstlich des Dorfes kurz vor der Mündung der Fribek in den Mühlengraben befindet sich mit dem Runwall ein abgetragener slawischer Burgwall aus dem späten 8. Jahrhundert in der Nachbargemeinde Kuddewörde. Er ist anhand des Baumbewuchses auf Luftbildern gut zu erkennen. Die größte Ausdehnung der ovalen Innenfläche beträgt 80 Meter.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jutta Kürtz et al.: Kasseburg. „Unser kleines Masuren“. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Band 5: Holt - Krokau. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2005, ISBN 978-3-926055-79-8, S. 176–178.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2025 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
- ↑ Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 2, abgerufen am 28. März 2025.
- ↑ Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 28 (https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/ Ausgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf#page=28 [abgerufen am 28. März 2025]).
- ↑ wahlen-sh.de
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
