Märklin
| Gebr. Märklin & Cie. GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| GrĂźndung | 1859 |
| Sitz | GĂśppingen, |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 490 (2023/24) |
| Umsatz | 130,4 Mio. Euro (2023/24) |
| Branche | Spielwarenindustrie |
| Website | www.maerklin.de |
| Stand: 28. Juli 2025 | |

Die Gebr. Märklin & Cie. GmbH ist ein Spielzeughersteller im schwäbischen GÜppingen. Märklin ist heute vor allem fßr seine Modelleisenbahnen bekannt.
Aktuell produziert das Unternehmen in GĂśppingen (Werk 1) und GyĹr (Ungarn) (Werk 2). Von 1991 bis 2007 gab es in Sonneberg, wo Modelleisenbahnen von Piko schon seit 1952 hergestellt werden, das Märklin-Werk 3 (Näheres siehe Produktionsstandorte).
Der Firmenname geht auf die Brßder Eugen und Karl der Grßnderfamilie Märklin ("Gebr."), sowie die 1892 und 1908 neu hinzugetretenen Miteigentßmer Emil Heinrich Fritz und Richard Saft ("Compagnie") zurßck. Diese drei Familienlinien blieben bis zum Verkauf an Kingsbridge Capital im Mai 2006 Eigentßmer des Unternehmens. Der Firmenname wurde auch nach dem Ausscheiden aller namensgebenden Familiengesellschafter beibehalten.
Unternehmensgeschichte
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Die Anfänge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das zunächst mit der Herstellung von PuppenkĂźchen beschäftigte Unternehmen wurde 1859 von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin gegrĂźndet. Dieser hatte den Beruf des Flaschners erlernt und lieĂ sich 1840 in der wĂźrttembergischen Stadt GĂśppingen nieder, wo er 1856 die BĂźrgerrechte erhielt. 1859 heiratete er in zweiter Ehe Carolina Hettich (1826â1893) aus Ludwigsburg.
Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, darunter die SĂśhne Eugen und Karl. Im selben Jahr machte Märklin sich als Flaschnermeister selbstständig und erĂśffnete seine eigene Werkstatt, in der er unter anderem Blechwaren, Puppenhäuser und -kĂźchen herstellte. Daher gilt 1859 als GrĂźndungsjahr des Spielzeugherstellers Märklin. Seine Frau Ăźbernahm den Verkauf, indem sie auf Verkaufstour durch SĂźddeutschland, Ăsterreich und die Schweiz reiste. Sie war einer der ersten weiblichen Handelsvertreter und zeichnete sich durch Organisationsgabe und hervorragendes Verkaufstalent aus.
Ab 1866, nach dem Unfalltod des Firmengrßnders, fßhrte zunächst seine Witwe das Unternehmen weiter. Sie heiratete zwei Jahre später zwar wieder, aber ihre Hoffnung, dass ihr zweiter Mann sie im Unternehmen unterstßtzen wßrde, wurde enttäuscht. Auch ihre herangewachsenen SÜhne schienen sich fßr den Familienbetrieb nicht zu interessieren. Erst nachdem ihr Gatte in den 1880ern gestorben war, ßbernahmen 1888 die SÜhne Eugen und Karl Märklin die Leitung des Unternehmens, das zunächst unter der Bezeichnung Gebr. Märklin firmierte. Die Produktpalette umfasste zu dieser Zeit Puppenkßchen, Karren jeglicher Art, Modelle von Schiffen, Karussells, Kreisel und Bodenläufer (Modelleisenbahn ohne Schienen).
Die ersten Modelleisenbahnen
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Durch Unternehmenspolitik und den Aufkauf des Blechspielzeugherstellers Ludwig Lutz in Ellwangen im Jahr 1891 expandierte das Unternehmen[1] und verkaufte von Lutz hergestellte Spielzeugeisenbahnen in der Vorweihnachtszeit 1891.
Im Jahr 1892 präsentierten die Gebrßder Märklin auf der Leipziger Frßhjahrsmesse erstmals eine ausbaufähige Spur 1 Modelleisenbahn mit einer Uhrwerks-Lokomotive und einer Schienenanlage in Form einer Acht.[2] Damit legten die beiden Unternehmer den Grundstein zu dem Welterfolg der Spielzeugeisenbahn und dann der Modelleisenbahn. Im selben Jahr erschienen im Märklin-Katalog auch Spielzeugeisenbahnen der Spur 1, Spur 2 und Spur 3 mit Lokomotiven, Wagen, gebogenen und geraden Gleisen, sowie Weichen und Kreuzungen. 1893 folgte dann im Katalog der Firma Märklin Spielzeugeisenbahnen zusätzlich fßr die Spur 0.
Ăbersicht der zeitgenĂśssischen Modellspurweiten von Märklin
| Modell-Spurweiten | Märklin Tinplate Ăra | |||
|---|---|---|---|---|
| Spur | (1893) | (1892) | (1892) | (1892) |
| 0 | IÂ (1) | IIÂ (2) | IIIÂ (3) | |
| Bild | ||||
| von Schienenkopf-Mitte zu Schienenkopf-Mitte |
35Â mm | 48Â mm | 54Â mm | 75Â mm |
| von Schienenkopf-Mitte zu Schienenkopf-Mitte |
(1âŻ3â8 in) | (1âŻ7â8 in) | (2âŻ1â8 in) | (3 in) |
| von Schienenkopf-Innenkante zu Schienenkopf-Innenkante |
32Â mm | 45Â mm | 51Â mm | 72Â mm |
| von Schienenkopf-Innenkante zu Schienenkopf-Innenkante |
(1âŻ1â4 in) | (1âŻ3â4 in) | ||
| Bemerkung | Heute Spur 0 |
Heute Spur 1 |
â | â |
Märklin ist es zu verdanken, dass in dieser Zeit auch die Spurweiten der Modelle vereinheitlicht wurden und in ihren Grundzßgen bei der heutigen Spur 0 und Spur 1 noch heute weltweit gelten.
1909 umfasste die Produktpalette 90 verschiedene Dampfmaschinenmodelle, Puppenstuben- und KßchenzubehÜr, Karussells, Autos, Flugzeuge, Schiffe, Kreisel und Metallbaukästen.
Zwischen den beiden Weltkriegen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab 1926 wurde die elektrische Bahn mit 20 V Wechselstrom (zunächst noch mit einer GlĂźhlampe als âVorwiderstandâ) eingefĂźhrt, welche ohne die Laufzeitbeschränkung der Uhrwerke oder der Spiritus-Brennzeit kontinuierlichen Spielbetrieb erlaubte. 1929 kamen zu den schwarz-messingfarbenen Teilen der Metallbaukästen farbige Teile hinzu.
Mit den Jahren wurde die Modelleisenbahn zum wichtigsten Produkt von Märklin. 1935 trat Fritz Märklin in die GeschäftsfĂźhrung ein. Nachdem Stephan Bing, bis 1927 Vorstand der Bing Werke AG, das Unternehmen Vereinigte Spielwaren Fabriken NĂźrnberg 1928 Ăźbernahm und zur Leipziger FrĂźhjahrsmesse 1935 die erste moderne Tischeisenbahn in der NenngrĂśĂe 00 unter dem Markennamen TRIX Express vorstellte, folgte Märklin zur Herbstmesse dieses Jahres ebenfalls mit einer Tischeisenbahn in dieser BaugrĂśĂe.
Es gab zwar bereits in den Jahren von 1922 bis 1932 eine Tischbahn von Bing mit einer Spurweite von 16,0 mm, die jedoch technisch noch nicht so ausgereift und betriebssicher war, um daraus eine vollwertige Modellbahn entwickeln zu kĂśnnen. Die NenngrĂśĂe 00 war mit einem MaĂstab von angenähert 1:87 nur halb so groĂ wie die bis dahin kleinste Spur 0 (1:43 oder 1:45). In den Jahren bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entwickelten TRIX und Märklin zahlreiche technische Neuerungen, mit denen die Praxistauglichkeit und der Spielwert der 00-Bahnen gesteigert wurde, womit diese BaugrĂśĂe den grĂśĂten Teil des Modellbahnmarktes erobern konnte. Der geringe Platzbedarf und die vergleichsweise niedrigen Kosten sorgten dafĂźr, dass Modelleisenbahnen nun von einem grĂśĂeren Teil der Haushalte gekauft werden konnten.
Während des Zweiten Weltkriegs stellte Märklin unter anderem mechanische Zßnder fßr Landminen her.[3]
Nach dem Zweiten Weltkrieg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die BaugrĂśĂenbezeichnung 00 fĂźr den MaĂstab 1:87 wurde ab 1950 in âHalb-Nullâ, mit der bis heute Ăźblichen AbkĂźrzung H0, gesprochen âHa Nullâ, geändert. Mit dem rasanten Anstieg der Absatzzahlen von Modelleisenbahnen in den 1950er und 1960er Jahren wurde Märklin zu einem der weltweit grĂśĂten Anbieter dieser Branche.
1969 nahm Märklin mit der âneuen Spur 1â die BaugrĂśĂe von 1891 wieder auf, zunächst allerdings als Spielbahn ausgelegt. Zunächst wurde eine Dampflokomotive der DB-Baureihe 80 und eine Diesel-Werkslokomotive und einige Personen- und GĂźterwagen in dieser alten Spurweite aufgelegt.
Ab 1978 wurde die BaugrĂśĂe 1 auf erwachsene Modellbahner ausgerichtet und 1984 auch das âSchweizer Krokodilâ ins Programm aufgenommen. Ab 1994 kam unter der Bezeichnung âMaxi-Bahnâ eine Modellreihe in derselben Spurweite hinzu, mit der wieder eine Spielbahn fĂźr Kinder in klassischer BlechausfĂźhrung angeboten wurde, die allerdings nach einigen Jahren wieder eingestellt wurde.
1972 wurde zur NĂźrnberger Spielwarenmesse die NenngrĂśĂe Z im MaĂstab 1:220, genannt âMini-Clubâ, als Neuheit vorgestellt. Bis 2007 war dies die kleinste in GroĂserie hergestellte Modellbahn.
Ab 1984 wurde fĂźr H0 und Spur 1 eine digitale Mehrzugsteuerung angeboten. Bis zu 80 Loks konnten damit unabhängig voneinander in einem Stromkreis Ăźber bis zu 256 Weichen oder Signale hinweg gesteuert werden. Inzwischen kĂśnnen Computer bestimmte Steuerungsaufgaben der ursprĂźnglich unternehmenseigenen Steuer-Chips Ăźbernehmen und die Anzahl steuerbarer Loks und Weichen ist auf Werte gestiegen, die selbst fĂźr Sammler und GroĂanlagen eher utopisch sind.
1997 ßbernahm das Unternehmen den bis dahin eigenständigen Konkurrenten Trix aus Nßrnberg.
Im neuen Jahrtausend
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In der Nacht zum 18. Januar 2005 wurde in das unternehmenseigene Märklin-Museum eingebrochen. Gestohlen wurden Exponate der historischen Spur 1, alle ausgestellten Fahrzeuge der Spur 0, die vor 1910 hergestellten Schiffe, Dampfmaschinen und unersetzliche Prototypen der Spur 00. Auch die älteste von Märklin gebaute Lokomotive (aus 1891) wurde gestohlen. Nach Aufklärung des Falls im März 2005 waren die Exponate seit Mai 2005 wieder in der Ausstellung zu sehen.
Am 11. Mai 2006 wurde die Gebr. Märklin & Cie GmbH nach einigen Jahren sinkender Umsätze und zuletzt gar Verlusten an die britische Finanzgruppe Kingsbridge Capital verkauft[4], eine Tochtergesellschaft der Üsterreichischen Hardt Group. Die neuen Gesellschafter sahen Wachstumspotential wegen der Bekanntheit der Marke insbesondere bei Sammlern. Mittelfristig wurden eine Sanierung und der Weiterverkauf angestrebt. Zum 1. Februar 2007 wurde Axel Dietz Geschäftsfßhrer und Teilhaber des Unternehmens.
Am 26. Juli 2007 gab Märklin die Ăbernahme des insolventen Unternehmens Ernst Paul Lehmann Patentwerk OHG bekannt, Hersteller der Lehmann-GroĂ-Bahn.[5]
Am 22. August 2007 wurde das Unternehmen Hßbner Feinwerktechnik GmbH in den Märklin-Unternehmensverbund integriert. Alle Werkzeuge sowie das Fertigwaren- und Ersatzteillager gingen an Märklin. Die Lieferung der Fertigware, die Ersatzteilversorgung und der Reparaturservice werden in vollem Umfang zentral von GÜppingen aus fortgefßhrt.[6]
Am 11. August 2008 wurde bekannt, dass der Vorsitzende der Geschäftsfßhrung, Axel Dietz, zum Ende des Jahres 2008 ausscheiden wolle.[7] Ein Nachfolger wurde nicht berufen; die zwei verbliebenen Mitglieder der Geschäftsfßhrung, Dietmar Mundil und Thomas Bauer, bekamen vom Beirat erweiterte Verantwortungsbereiche. Ende Januar 2009 sollte Ralf Coenen den aus Altersgrßnden ausscheidenden Dietmar Mundil als Geschäftsfßhrer ablÜsen.[8]
Im zweiten Halbjahr 2008 griff die Weltfinanzkrise 2007â2008 in vielen Ländern auf die Realwirtschaft Ăźber, so auch in Deutschland. Das Kabinett Merkel I beschloss am 5. November 2008 ein MaĂnahmenpaket âBeschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkungâ.[9] Anfang Februar 2009, zeitnah zu Märklins 150-jährigen Bestehen, wurde u. a. ein Zahlungsverzug beim Januarlohn gemeldet.[10] Am 4. Februar 2009 meldete Märklin beim Amtsgericht GĂśppingen Insolvenz an, nachdem Verhandlungen Ăźber die Verlängerung von Krediten gescheitert waren.[11]
Das Unternehmen fĂźhrte seine Geschäfte anschlieĂend unter dem Insolvenzverwalter Michael Pluta fort. Dieser setzte noch im Februar 2009 Kurt Seitzinger als neuen GeschäftsfĂźhrer ein.[12]
Es stellte sich heraus, dass im Jahr 2006 10,7 Mio. Euro Beraterhonorare gezahlt worden waren (bei einem Verlust von 13 Mio. Euro) und im Jahr 2007 noch einmal weitere 13,8 Mio. Euro (bei einem Verlust von 16 Mio. Euro);[13] insgesamt waren in den drei Jahren vor der Insolvenz 40 Mio. Euro an Beraterhonoraren angefallen.[14]
Auf der Nßrnberger Spielwarenmesse vom 5. bis 10. Februar 2009 stellte das Unternehmen im ßblichen Rahmen aus. Am 19. und 20. September 2009 fanden trotz der Insolvenz die Märklintage zum 150-jährigen Bestehen der Firma mit rund 45.000 Besuchern statt.[15] Die Veranstaltungsorte waren der Bahnhof GÜppingen, die Werfthalle im Stauferpark, das Firmengelände von Leonhard Weiss und die Märklin-Erlebniswelt. Vom 30. September bis 4. Oktober 2009 nahm das Unternehmen Märklin an der Schweizer Spiel-und-Hobby-Messe Suisse Toy teil.
Am 4./5. Dezember 2009 und am 17./18. September 2010 veranstaltete Märklin in GÜppingen Tage der Offenen Tßr und lud zu einem Werksbesuch ein. Im November 2010 lÜste Stefan LÜbich Kurt Seizinger als Geschäftsfßhrer ab.[16]
Am 21. Dezember 2010 stimmten 1350 Gläubiger dem Insolvenzplan des Insolvenzverwalters Michael Pluta zu. Damit war die Grundlage gelegt, dass die nun den Gläubigern (vor allem der BW-Bank, Goldman Sachs sowie der Kreissparkasse GĂśppingen) gehĂśrende und wieder mit positiven Ergebnissen[17] arbeitende Firma aus eigener Kraft âgesundâ werden konnte.
Hierzu wurden allerdings rund 400 Arbeitsplätze abgebaut.[18] Im September 2011 wurde Wolfrad Bächle zweiter Geschäftsfßhrer von Märklin;[19] er verantwortet seitdem (Stand Dezember 2025[20]) den Bereich Technik.
Aufgrund eines Schiedsgerichtsurteils am 6. Oktober 2011 wurde die amerikanische Unternehmensberatung AlixPartners wegen fehlerhafter Beratung des Investors Kingsbridge zu einer Schadenersatzzahlung in HĂśhe von 13,4Â Millionen Euro plus Zinsen verurteilt.[21]
Märklin stand 2006 als Familienbetrieb vor der Insolvenz. AlixPartners beriet den Investor Kingsbridge damals beim Einstieg und kontrollierte die Buchfßhrung. 2007 verkßndeten AlixPartners die gelungene Sanierung und kassierten jährlich Millionensummen fßr die laufende Beratung. Erst später wurde dem Investor bekannt, dass 2006 bis 2008 Verluste eingefahren wurden, so dass 2009 Insolvenz angemeldet werden musste. Das Urteil gegen AlixPartners hatte auch wegweisenden Charakter fßr die Rechtsprechung gegenßber Unternehmensberatungen. Die Zahlung war durch die Beraterhaftpflichtversicherung von AlixPartners bei der Illinois National Insurance Co. abgedeckt; diese zahlte am 30. Januar 2013.
Die anschlieĂende Regressforderung der Illinois National Insurance Co. an AlixPartners wurde am 3. März 2017 erstinstanzlich abschlägig entschieden, die eingelegte Berufung am 26. Februar 2019 ebenso.[22]
Neuausrichtung seit 2013
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im März 2013 ßbernahm einer der Grßnder des Spielzeugherstellers Simba-Dickie, Michael Sieber, mit der mit seinem Sohn zusammen neu gegrßndeten Sieber & Sohn GmbH & Co. KG das Unternehmen Märklin.[23]
Der GroĂteil der 480 Beschäftigten stimmte den Ănderungsarbeitsverträgen zu, die Abstriche gegenĂźber dem gĂźltigen Flächentarif der IG Metall bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie bei TariferhĂśhungen fĂźr weitere fĂźnf Jahre vorsahen. Im Gegenzug erhielten die Beschäftigten eine Arbeitsplatzgarantie bis 2019.
Am 22. Juli 2013 wurde bekanntgegeben, dass Stefan LÜbich Märklin verlässt.[24]
Seit der Ăbernahme entwickelten sich Absatz wie Umsatz positiv. Märklin straffte das Kernsortiment, erschloss neue Zielgruppen, trieb die Digitalisierung des Sortiments voran und weitete die Kommunikation im Internet aus. Im Geschäftsjahr (30. April 2019) erzielte das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 4 Millionen Euro (gegenĂźber dem Vorjahr) auf 112 Millionen Euro.[25][26]
Zum Jahresende 2020 verzeichnete das Unternehmen 40 Prozent mehr Aufträge als zwÜlf Monate zuvor. Den Grund fßr diesen Anstieg sahen die Verantwortlichen in der Corona-Krise, die dafßr sorgte, dass sich die Fans der Modelleisenbahn wieder mehr ihrem Hobby widmeten.[27]
Unternehmen und Markt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Markt fĂźr hochwertige Spielwaren, insbesondere Modelleisenbahnen, muss sich bei technisch interessierten Kindern und Jugendlichen nicht nur gegen die klassischen Freizeitthemen Sport und Modellbau behaupten, sondern auch gegen die neuen SpielmĂśglichkeiten digitaler Geräte. Das Unternehmen versuchte diesem Trend unter Beibehaltung der Bindung an den Fachhandel zu begegnen, indem immer hĂśherwertige und aufwändig verarbeitete eigentliche Sammlermodelle hergestellt wurden, die ein zahlungskräftiges Publikum fortgeschrittenen Alters ansprachen. Teils wurde diese Klientel auch wieder verprellt, indem formgleiche oder -ähnliche Modelle in vielen Varianten zu hohen Preisen auf den Markt gebracht wurden. Sammlermodelle zeichneten sich zuvor durch eine gewisse Limitiertheit aus. Wer als Sammler bei Märklin auf âVollständigkeitâ sammeln will, muss finanzstark sein. Anfang der 2000er Jahre betrug der Summenpreis der Produkte eines Märklin-Katalogs der meistgesammelten NenngrĂśĂe H0 etwa 65.000 DM, auf zirka ein Viertel davon beliefen sich die Neuerscheinungen.
Das Unternehmen beschritt eigene Wege zur Steuerungstechnik der Modellbahnen; das von Märklin verwendete sogenannte Motorola-Format war lange Zeit exklusiv, proprietär und mit funktionalen EinbuĂen versehen, was die FeinfĂźhligkeit der Steuerung von Lokomotiven anbelangte. Es war darum wichtig, dem Produkt Modellbahn eine breitere Basis zu verschaffen (ein Märklin-Manager prägte den Satz âWer das erste Gleis in das Kinderzimmer wirft, hat gewonnen.â): Märklin bot â als Traditionsbruch â Einsteiger-Sets im Weihnachtsgeschäft bei Discountern an.
Die Konkurrenten von Märklin (im Wesentlichen Fleischmann und Roco) hatten im Grunde die gleichen Probleme. Bis auf Fleischmann wurden aber alle bereits im Ausland tätig. So werden zum Beispiel bei Piko alle Loks aus dem einfachen Hobby-Programm in Asien hergestellt. Die Fertigung eines Teils der Märklin-Produktpalette war ebenfalls nach Fernost ausgelagert, wurde aber ab 2010 wieder nach Deutschland bzw. Ungarn zurßckgeholt (Näheres siehe Produktionsstandorte).
Am 7. Dezember 2011 wurde die Tochtergesellschaft Märklin Engineering GmbH ins Handelsregister eingetragen. Firmenzweck war die Erbringung von Entwicklungs-Dienstleistungen fßr die Gebr. Märklin & Cie. GmbH und Externe. Geschäftsfßhrer war Martin Lingens.[28]
Modelleisenbahn-Produkte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]NenngrĂśĂe II
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂźr die Stand 2009 grĂśĂte NenngrĂśĂe im Portfolio bot Märklin seit der Ăbernahme der Lehmann-GroĂ-Bahn (LGB) ein Sortiment in der Spur IIm an.
NenngrĂśĂe I
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als zweitgrĂśĂte NenngrĂśĂe bot Märklin Stand 2009 zum ersten Mal seit 1969 wieder ein Sortiment in der Spur I an. Anfangs war das ganze Programm als reine Spielzeug-Eisenbahn in Kunststoffbauweise gedacht, wurde dann aber ab 1978 mit der EinfĂźhrung der P 8 (Baureihe 38) in Richtung einer professionellen Modelleisenbahn ausgebaut.
Durch Ăbernahme von HĂźbner 2007 erfolgte eine deutliche Ausweitung des Profisortiments.
NenngrĂśĂe 0
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In den Jahren 1893 bis 1954 wurden in GĂśppingen ebenfalls blecherne Spielzeug-Eisenbahnen und ZubehĂśr grĂśĂtenteils aus WeiĂblech (Tinplate) hergestellt.[29]
Die NenngrĂśĂe 0 war ab 1895 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die dominierende BaugrĂśĂe der Modelleisenbahn. Die ersten Fahrzeuge waren abstrakte Nachbauten realer Vorbilder. In den 1920er Jahren erhĂśhte sich die Detailtreue der Modelle. Die alte NenngrĂśĂe 0 hat einen MaĂstab von 1:45 und eine Spurweite von 32 mm.
Die Entwicklung der Fahrzeuge der alten Spur 0 bei Märklin lässt sich in vier Phasen einteilen:
- Phase: 1890er Jahre bis zum Ersten Weltkrieg
- Phase: 1920er Jahre
- Phase: bis zum Zweiten Weltkrieg
- Phase: nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1954
Diese Phasen sind an den Modellen deutlich zu erkennen:
- Phase: unterschiedliche GrĂśĂen und Designs, verschiedene Kupplungen
- Phase: ârundlicheâ Formen der 1920er Jahre, Stilfindung im Design
- Phase: klare, moderne, funktionale Formen, Nachbildungen realer Objekte
- Phase: auslaufende Produktion, keine Neuerungen[30]
Nach dem Auslaufen der Programms fĂźr die Spur 0 im Jahr 1954 wurden von Märklin Modelleisenbahnen folgende Produkte der NenngrĂśĂe 0 angeboten:
- Die zwischen 1970 und 1972 angebotene MINEX-Bahn ist eine Schmalspurbahn in der NenngrĂśĂe 0e (MaĂstab 1:45), welche auf den bestehenden NenngrĂśĂe-H0-Gleisen mit einer Modellspurweite von 16,5 mm fährt.
- Die seit 2018 hergestellte Lokomotive Emma aus dem Merchandise-Set zum Kinofilm Jim Knopf und Lukas der LokomotivfĂźhrer wird zwar zusammen mit den Gleisen der NenngrĂśĂe H0[31][32] verkauft, die Lokomotive Emma entspricht aber einem gegenĂźber der NenngrĂśĂe 0 leicht verkleinerten MaĂstab von etwa 1:50 gegenĂźber dem Filmoriginal und damit der NenngrĂśĂe 0e.[33]
NenngrĂśĂe H0
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Den grĂśĂten Anteil am Sortiment und am Umsatz hat die NenngrĂśĂe H0 im MaĂstab 1:87. Die Spur H0, die Märklin im Jahr 1935 etwa ein halbes Jahr nach Trix einfĂźhrte, ist heute weltweit am weitesten verbreitet. Bis 1951 wurde die Spurweite in den Märklin-Katalogen noch mit 00 bezeichnet.
Das Unternehmen war wann auch immer in der NenngrĂśĂe H0 im DACH-Gebiet MarktfĂźhrer mit einem Marktanteil von etwa 50 Prozent. Im Bereich der NenngrĂśĂe H0 existierten damit zwei etwa gleich groĂe Segmente â zum einen das Zweileiter-Gleissystem mit mehreren Herstellern, zum anderen das Mittelleiter-Gleissystem, das von Märklin dominiert wurde. In diesem Segment war Märklin der einzige Vollsortiment-Anbieter.
Das Angebot umfasste in dieser Spurweite ein komplettes Sortiment aus Rollmaterial, Gleisen, analogen und digitalen Steuerungen, einem Oberleitungssystem sowie weiteren ZubehĂśrteilen. Die Auswahl an Rollmaterial umfasst eine breite Palette an Modellen, hauptsächlich nach Vorbildern aus Deutschland, Ăsterreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern. Diese Länder stellen auch die Hauptabsatzmärkte fĂźr Märklin dar. Daneben gibt es einige Modelle nach Vorbildern aus den USA, Dänemark, Schweden und Italien, verstreut auch aus anderen europäischen Ländern, die primär fĂźr hiesige Sammler, teilweise fĂźr den Export an dortige Märklin-Fans gedacht sind.
Dreischienen-Zweileiter-Gleissystem
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Während die Mehrzahl der Modelleisenbahn-Fahrzeugmodelle anderer Hersteller primär fĂźr das Zweischienen-Zweileiter-Gleissystem ausgelegt waren, bei denen die beiden isolierten Schienen als Leiter eingesetzt wurden, verwendete Märklin ein Gleissystem, bei dem in der Schienenmitte Punktkontakte (kurz âPukoâ, ursprĂźnglich eine durchgehende Mittelschiene) eingelassen waren. Die Stromabnahme ab diesem isolierten Mittelleiter erfolgte Ăźber den charakteristischen Schleifer auf der Unterseite der Fahrzeuge.
Korrekt wird das Gleissystem als Dreischienen-Zweileiter-Gleissystem bezeichnet, da beide Schienen elektrisch verbunden sind und einen gemeinsamen Leiter (Neutralleiter) bilden. Die analogen Märklin-Wechselstrom-Lokomotiven brauchen zur Umschaltung der Fahrtrichtung eine MĂśglichkeit, durch Umpolung des Motormagnetfeldes eine Richtungsänderung zu erzeugen. Dazu wird ein Allstrom-Motor verwendet, der eine Statorwicklung mit zwei Spulen hat, die im Gegensinn gewickelt sind. Dessen Spulen werden Ăźber ein elektromagnetisches Relais wechselseitig angesteuert. Dieses Relais, mit dem Fachausdruck StromstoĂschalter, umgangssprachlich auch als Umschalter bezeichnet, spricht auf einen kurzen 24 Volt-Ăberspannungsimpuls vom Fahrtransformator an.
- Schema Märklin-AllÂstrommotor mit zwei Feldspulen und FahrtÂrichtungsschalter mit Schaltwippe 20824, wie er ab 1957 eingeÂbaut wurde. FahrtrichÂtung in die eine Richtung, 2024
- Schema Märklin-AllÂstrommotor mit zwei Feldspulen und FahrtÂrichtungsschalter mit Schaltwippe 20824, wie er ab 1957 eingeÂbaut wurde. FahrtrichÂtung in die andere Richtung, 2024
- Fahrtrichtungsschalter mit Schaltwippe 20824, wie er ab 1957 eingebaut wurde, hier in einer SBB Ae 6/6 3050, hergestellt in den Jahren 1964 bis 1985. 2024
- Fahrtrichtungsschalter mit Schaltwippe 407600 und Vorschaltelektronik 275320 in einer Märklin NS Serie 1600 3326, 2024
Als Vorteil des Systems gilt eine hĂśhere Betriebssicherheit, da die Kontaktfläche zwischen Lokomotive und Schiene gegenĂźber dem Zweileiter-Gleissystem deutlich grĂśĂer ist. Praktische Erfahrungen mit beiden Systemen, etwa im GroĂanlagenbetrieb im Miniatur-Wunderland in Hamburg, bestätigen diese Aussage jedoch nicht, dort besitzen alle Mittelleiter-ZĂźge einen zweiten Schleifer unter dem ersten Wagen des Zuges. Die symmetrische StromzufĂźhrung macht auch Gleisfiguren (z. B. Kehrschleifen) problemlos mĂśglich, die bei Zweileiter-Gleissystemen aufgrund der asymmetrischen StromzufĂźhrung nur mit speziellen Schaltungen machbar sind. Radsätze beim Zweileiter-Gleissystem sind ein- oder zweiseitig isoliert, während dies bei Märklin nicht nĂśtig ist bzw. zur AuslĂśsung von Schaltvorgängen auch nicht sein darf. Fahrzeuge sind dadurch auf dem jeweils anderen Schienensystem nur mit ausgetauschten Radsätzen einsetzbar â ein Service, den der Fachhändler beim Kauf eines neuen Wagens normalerweise kostenlos anbietet.
Neben den Unterschieden des elektrischen Systems unterscheidet sich auch die Rad-Schiene-Geometrie des Mittelleiter-Gleissystems leicht von dem des Zweileiter-Gleissystems. Die Räder stehen etwas weiter auseinander und die Spurkränze sind minimal grĂśĂer (1,4 statt 1,2 mm). Beide MaĂe sind weit von MaĂstäblichkeit entfernt, welche einen Spurkranz von 0,36 mm erfordern wĂźrde, verringern jedoch die Gefahr von Entgleisungen. Insbesondere schlecht konstruierte zweiachsige Wagen kĂśnnen in der Regel auf unsauber verlegten Gleisanlagen nicht mit niedrigen Spurkränzen fahren; sie zeigen wie auch steifere Triebfahrzeuge eine erhĂśhte Entgleisungsneigung. In Amerika sind niedrigere Spurkränze inzwischen die Norm, erleichtert wurde die Umstellung durch fast ausschlieĂlich benutzte Drehgestellwagen mit mindestens vier Achsen und ohne Kurzkupplungskulissen.
- Mittelleiter-GleisÂsystem (C-Gleis) mit DB Baureihe 216
- Lokmodell der BauÂreihe 80 aus einem Märklin-Startset, 2008
- Märklin-Form-HauptÂsignale H0 mit elekÂtromagnetischem Doppelantrieb â fĂźr M-Gleis mit PunktkonÂtakten ab 1953, 2021
Seit langem bieten die meisten Hersteller, die auf das H0-Zweileiter-Gleissystem setzen, auch Modelle fßr das Mittelleiter-Gleissystem an. Umgekehrt vertreibt Märklin nach der Einstellung der HAMO-Produktion seine Modelle ßber das Tochterunternehmen Trix auch im Zweileiter-Gleissystem.
Gleistypologie der Spur H0
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Damit unterschiedliche Gleissysteme miteinander kombiniert werden kĂśnnen, gibt es bis heute Ăbergangsgleise von einem auf das andere Gleissystem zu kaufen â die verschiedenen Varianten des Metallgleises sind dabei untereinander kompatibel.
- C-Gleis mit PunktkonÂtakt, wie dies seit 1996 erhältlich ist, von vorne und hinten, 2024
- M-Gleis mit PunktkonÂtakt aus den Jahren 1956â2001 von vorne und hinten, 2024
- ModellÂgleis mit Punktkontakt aus den Jahren 1953â1957 von vorne und hinten, 2024
- Vergleich Märklin Modellgleis 1953â1957, Lizenz VB hinten und VB Gleis 1945â1962 vorne, 2024
- Einige Typen von Märklin-Gleisen; von links: M-Gleis (alt), M-Gleis (alt 1947â1956), M-Gleis (neu mit Punktkontakt 1956â2001), K-Gleis (seit 1969), C-Gleis (seit 1996), 2006
Das M-Gleis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das M-Gleis (Metall-Gleis) prägte jahrzehntelang das Bild der Märklin-Modelleisenbahn. Es besteht in der Urform von 1935 aus einem hellbraunen BĂśschungskĂśrper aus Blech, auf den die Schienen als Vollprofile aufgesetzt sind. Um die Optik edler erscheinen zu lassen, bekam die Gleisbettoberfläche einen LackĂźberzug. Der Mittelleiter war durchgehend ausgefĂźhrt. Die Produkte der Nachkriegszeit sind wegen des Materialmangels dieser Jahre im Aussehen etwas unterschiedlich. Ab 1952 wurden die Vollprofilschienen durch solche mit Hohlprofil abgelĂśst, ohne optisch einen Unterschied zu zeigen â in erster Linie, um die Gleise zu einem gĂźnstigeren Preis (0,75 DM gegenĂźber 1,25 DM fĂźr 1â1 Gleis) anbieten zu kĂśnnen.
1953 wurde ein weitgehend mit dem Dreischienen-Dreileiter-Gleissystem des franzĂśsischen Modelleisenbahnherstellers Vollon & Brun (VB) Ăźbereinstimmendes Modellgleissystem auf den Markt gebracht. GegenĂźber dem von Vollon & Brun bereits 1945 auf den Markt gebrachten Geleise unterschied sich dies nur durch die erstmalig angebrachten Punktkontakte anstelle der in der Mitte angebrachten Schiene. Die Schwellen aus Kunststoff waren in den BĂśschungskĂśrper aus Feinblech eingelegt, der Kamm der Punktkontakte wiederum in die Kunststoffschwellen eingedrĂźckt. Das Modellgleis basierte auf einer von Vollon & Brun erteilten Lizenz[34] und war mit dessen Modellgleis kompatibel. Dieses Modellgleis hatte, bedingt durch die aufwändige Fertigung, einen deutlich hĂśheren Verkaufspreis. So kostete 1956 das 224 mm lange gerade GleissstĂźck 3900 D1â1 1,50 DM pro StĂźck gegenĂźber dem 180 mm langen geraden GleissstĂźck 3601 D1â1 mit Punktkontakten, das pro StĂźck 0,55 DM kostete, und dem 180 mm langen geraden GleissstĂźck 3600 D1â1 mit durchgehendem Mittelleiter, das pro StĂźck 0,60 DM kostete, weshalb es sich am Markt nicht durchsetzte und 1957 nur noch in reduziertem Programm angeboten wurde. 1958 erschien dann das Modellgleis nicht mehr im Katalog.[35][36]
Stattdessen wurde das alte M-Gleis (nunmehr wieder als Dreischienen-Zweileiter-Gleis) ab 1956 durch die sogenannten Punktkontakte aufgewertet und jahrzehntelang mit nur kleinen Ănderungen, wie Ăberarbeitungen an den Weichen, weiter produziert. Im Katalog von 1956 wurden noch alle drei M-Gleistypen parallel angeboten. Als Nachteil erwies sich die Rostanfälligkeit der stromfĂźhrenden und beweglichen Teile, falls eine Modellanlage wechselnder Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. 2000 wurde das M-Gleis aus dem Sortiment genommen.
Das K-Gleis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das ohne Bettung zur eigenen Einschotterung gefertigte K-Gleis (Kunststoff-Gleis) kam 1969[37] auf den Markt und brachte neben der verbesserten Optik flexibel verlegbare Gleise und verlängerte âschlankeâ, vorbildgerechtere Modellbahnweichen. Die schlanken Weichen waren ursprĂźnglich mit beweglichen HerzstĂźcken ausgestattet, wie moderne Schnellfahrweichen des Vorbildes. Da der Mechanismus der beweglichen HerzstĂźcke nicht auf Dauer zuverlässig arbeitete, wurde später auf feste HerzstĂźcke umgestellt. Nachdem in den ersten Jahren fĂźr die Schienen noch Hohlprofile wie beim M-Gleis Verwendung gefunden hatten, erfolgte ab 1982 die Umstellung auf hĂśherwertiges Vollprofil aus rostfreiem Stahl, was eine erhĂśhte Betriebssicherheit brachte.
Das C-Gleis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das aktuelle C-Gleis wird seit 1996 als M-Gleis-Nachfolger angeboten. Das mit Bettung im Wesentlichen in anthrazitfarbenem Kunststoff gefertigte C-Gleis verbindet hohe Betriebssicherheit (u. a. Trittfestigkeit) mit einfach zu handhabender und betriebssicherer âClickâ-Verbindung (daher der Name). Zudem ist es einfach wieder zu trennen, weshalb es auch sehr gut fĂźr Teppichbahnen geeignet ist. Das C-Gleis wurde aus dem sogenannten Gleis 2000 der erfolglosen Alpha-Kinderproduktlinie (von 1988 bis 1996) weiterentwickelt.
Mit Stand des Jahres 2025 gibt es beim C-Gleis 5 verschiedene Gleiskurvenradien, beginnend beim Radius 1 (R1) mit 360 mm bis zum Gleisradius R5 mit 643,6 mm. Detaillierte Angaben darĂźber enthält stets der jeweilige Märklin Jahres-Gesamtkatalog sowie auch die allgemein zugängliche âModellbau-Wikiâ[38] seitens dem Hamburger Miniatur Wunderland.
Diese C-Gleise wurden von 2011 bis 2013 auch im Rahmen des My-World-Sortiments den kindgerechten Startpackungen mit Batteriezßgen beigelegt. 2014 wurde die My-World-Produktreihe aufgeteilt, die bis dahin mit unter My World vertriebenen einsteigerorientierten Artikel, die weiterhin das C-Gleis beinhalten, haben seit 2014 den Namen Start Up.
Besonderheit der stromfreien Kunststoffgleise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Märklin âmy Worldâ-Programm enthält seit Anfang des Jahres 2014 stromfreie Kunststoffgleise, die zwar an C-Gleise anschlieĂbar sind, allerdings kĂśnnen auf ihnen ausschlieĂlich die batterie- bzw. akkubetriebenen ZĂźge dieses Programms fahren, da fĂźr alle anderen ZĂźge dort keine Versorgung mit Strom vorhanden ist.
Spur-H0-Produktlinien fĂźr Einsteiger
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hobby-Programm
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um auch Modellbahneinsteiger und weniger kaufkräftige Kunden zu bedienen, setzte Märklin von 1991 bis 2005 auf ein âHOBBYâ (Eigenschreibweise) genanntes Produktprogramm. Nachdem jahrelang hauptsächlich Auslaufmodelle im Hobby-Programm weiter angeboten wurden, stellte Märklin im Jahr 2004 mit dem Modell der Baureihe 185 erstmals eine vollständig neu konstruierte, relativ preiswerte Lokomotive fĂźr dieses Sortiment vor. Schon 2005 wurde das Programm offiziell wieder eingestellt mit der BegrĂźndung, dass alle Märklin-Artikel âmit den Märklin-typischen Merkmalen der Betriebssicherheit, Dauerhaftigkeit und des Werterhaltsâ ausgestattet wĂźrden[39] â Hobby-Modelle sind jedoch weiterhin im Programm. Es werden auch â wie inzwischen von diversen Anbietern â neue Lokmodelle im unteren Preissegment neu entwickelt. Es wurden im Hobby-Segment Lokmodelle der Baureihen 24, 74, 89.0, 146.1, 185.2 und 232 angeboten.
3 Einsteiger-Produktlinien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab Anfang 2011 werden die Märklin-Hobby-Produkte unter der Produktlinie âMärklin my Worldâ vermarktet, zusammen mit einigen (gĂźnstigen) Modell-Bausätzen. Allerdings wurden dabei die Preise fĂźr die Märklin-Hobby-Loks der TRAXX-Lokfamilie als einzige des gesamten Märklin-Sortiments stark erhĂśht. Seit Anfang 2014 ist die Produktlinie âMärklin my Worldâ zur reinen Batteriebetriebene-ZĂźge-Linie umgewandelt worden.
Mit Stand Anfang des Jahres 2026 existieren fĂźr Einsteiger in das Märklin-H0-System 3 Produktlinien (mit jeweils unterschiedlichen digitalen Steuergeräten), die seitens Märklin u. a. 2026 auch weiterhin auĂerhalb des Märklin-Hauptkatalogs in einem gemeinsamen Jahres-Themenkatalog zusammengefasst[40] werden:
- Märklin âmy Worldâ beinhaltet seit Anfang 2014 nur noch stets ausschlieĂlich batterie- bzw. akkubetriebene ZĂźge unter Verwendung der stromfreien Kunststoffgleise. Zur Wagenkupplung dienen hierbei zudem kinderfreundliche Magnetkupplungen. Als Mindestalter zur Nutzung gibt der Hersteller das Alter von 3 Jahren an. Eine dieser Startpackungen wurde im Jahr 2016 mit dem begehrten Spielzeugpreis âGoldenes Schaukelpferdâ in der Kategorie âSpiel und Technikâ ausgezeichnet.[41]
- Märklin âStart Upâ beinhaltet seit Anfang 2014 fĂźr Einsteiger konzipierte Märklin-Wechselstrom-Produkte unter Verwendung von C-Gleisen. Als Mindestalter zur Nutzung gibt der Hersteller hierfĂźr das Alter von 6 Jahren an.
- Märklin âDigital-Startpackungenâ: Nutzung von C-Gleisen und der Detail-Grad ist mit den normalen Produktlinien vergleichbar. Als Mindestalter wird hierfĂźr oft das Alter von 15 Jahren angegeben.
Millenniumslok, Schweizer Krokodil Lokomotive aus Platin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zum Jahrtausendwechsel stellte Märklin ein auĂergewĂśhnliches und fĂźr Modelleisenbahner einmaliges Modell des Krokodils vor: Die Millenniumslok[42] in Spur H0. Das Gehäuse ist jeweils ein aus ca. 475 Gramm Platin gefertigtes Unikat, versehen mit einzeln eingesetzten Rubinen als Rangierlichtern an den beiden Vorbauten, FĂźhrerstandsfenstern aus Echtverglasung, Rädern aus Edelstahl, Gestänge aus Titan, Isolatoren aus Keramik, vergoldeten Kontakten und Leiterbahnen sowie mit Ruthenium veredelten FahrgestellblĂścken. Die Fertigung der Platinbauteile wurde mittels sogenannter verlorenen Formen, wie beim Glockenbau, durchgefĂźhrt. Somit ist jedes dieser Einzelbauteile ein Unikat mit der in jedes Teil eingegossenen Fertigungsnummer. Mit jedem Modell wurde eine Präsentationsvitrine mit einem Granitsockel mitgeliefert, die Auslieferung erfolgte zudem in einer abschlieĂbaren Holzschatulle mit einem auf den Käufer ausgestellten Echtheitszertifikat. Jedes Gehäuseteil aus Platin erhielt, wie bereits beschrieben, die individuelle Kennzeichnung der Fertigungsnummer, ebenfalls um die Echtheit eines Modells zu garantieren. Die Sonderauflage wurde nur im Jahr 2000 gefertigt und konnte nur namentlich Ăźber einen Fachhändler bestellt werden. Insgesamt wurden mindestens 119 Exemplare hergestellt, wobei auch mindestens eines bei Märklin (im Museum) verblieben ist. Des Weiteren musste die Bestellung mit einer Anzahlung von 18.000 DM auf ein Treuhandkonto bestätigt werden. Der Endpreis richtete sich nach dem Tagespreis fĂźr Platin. Märklin hatte bei der AnkĂźndigung pro Modell einen Endpreis von 63.500 DM veranschlagt, welcher dann auf Grund des zum Auslieferzeitpunkt rasant steigenden Platinpreises auf Ăźber 90.000 DM ansteigen konnte. Die Auslieferung erfolgte in der Reihenfolge des Bestelleingangs. Wer bei der Abholung nicht selbst in Erscheinung treten wollte, konnte âseinenâ Händler in Vertretung entsenden.[43][44][45][46][47][48]
NenngrĂśĂe N
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ende der 1960er Jahre hatte Märklin an einer eigenen Modelleisenbahn in der NenngrĂśĂe N gearbeitet, die Planungen jedoch zugunsten der noch kleineren Spur Z wieder aufgegeben. Es blieb bei einigen Handmustern, in Serie gingen diese Modelle nie.
Das Unternehmen kam jedoch 1997, mit der Ăbernahme der Firma Trix, zu einem grĂśĂeren Sortiment der NenngrĂśĂe N. Trix bietet die Modelleisenbahn der Spur N unter dem Markennamen MINITRIX an.
NenngrĂśĂe Z
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen fĂźhrte mit der im MaĂstab 1:220 ausgefĂźhrten Spur Z im Jahr 1972 die kleinste in Serie produzierte Modelleisenbahn unter dem Markennamen mini-club ein. Im Jahre 2007 wurde dieser Rekord jedoch durch den japanischen Hersteller KK Eishindo mit der Spur T im MaĂstab 1:450 gebrochen, der nach anfänglichem Fokus auf japanische Vorbilder auch europäische Modelle, wie z. B. den ICE 3, fertigt.
Steuergeräte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Analoge Steuergeräte
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Die analogen Steuergeräte[49] haben ein sehr einfaches Bedienprinzip, denn die Geschwindigkeit wird mit dem roten Fahrregler Ăźber die Betriebsspannung (0 Vâ18 V) eingestellt. Die Fahrtrichtung wird bei Wechselstromtrafos (z. B. Spur H0) durch kurzzeitiges Drehen des Reglerknopfs nach links Ăźber â0â hinaus umgeschaltet, bei frĂźheren Geräten durch Druck auf den Fahrregler. Ganz frĂźhe Lokomotiven waren nicht mit einem automatischen Fahrtrichtungsschalter ausgestattet und mussten manuell am Fahrzeug umgeschaltet werden. Steuergeräte aus dieser Zeit besaĂen keine Funktion, die Fahrtrichtung umzuschalten. Der Fahrregler der Gleichstrom-Steuergeräte (fĂźr z. B. Spur Z) hat die Nullstellung mittig, mit ansteigenden Skalen nach links und nach rechts. Die Fahrtrichtung wird Ăźber die Drehrichtung des Reglers gewählt.
Deutlicher Nachteil der analogen Steuergeräte ist, dass damit je Gleisstromkreis stets nur ein Zug fahrbar bzw. steurbar ist bzw. ein zweiter nur mit Hilfe von Oberleitungen.
Digitale Steuergeräte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Märklin fßhrte 1984 als einer der ersten Modellbahn-Hersteller ein Digitalsystem ein. Die ersten ihrer Art verfßgten ßber das gleiche Drehrad wie die analogen Steuergeräte. Mittlerweile sind die Funktionen der digitalen Steuergeräte jedoch deutlich umfangreicher, wobei die neueren digitalen Steuergeräte aber ähnlich einfach zu bedienen sind wie die älteren.
Märklin Digital
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Das Unternehmen fĂźhrte 1984 als einer der ersten Modellbahn-Hersteller ein Digitalsystem ein, das Märklin-Digitalsystem (Motorola-Format), mit dem bis zu 80 Lokomotiven unabhängig voneinander gesteuert werden kĂśnnen, dabei wird jeder Lokomotive eine spezifische Adresse zugewiesen. Das System wurde im Laufe der Jahre weiter verbessert, so dass am Ende bis zu fĂźnf Zusatzfunktionen pro Lok geschaltet werden konnten. Ein von Märklin fĂźr Hamo kurz nach EinfĂźhrung des Wechselstrom-Digitalsystems zusätzlich angebotenes Digitalsystem fĂźr das H0-Zweileiter-System wurde trotz besserer technischer Eigenschaften aufgrund mangelnden Erfolges nach wenigen Jahren vom Markt genommen. Die Decoder dieses âMärklin Digital =â genannten Systems lassen sich auch mit aktuellen DCC-Systemen verwenden.

Ab 1992 wurde das Märklin-Delta-System als kostengĂźnstiges, aufwärtskompatibles Mehrzugsystem fĂźr bis zu vier, später fĂźnf Fahrzeuge fĂźr Einsteiger angeboten. Es war eine abgespeckte Version des Märklin-Digital-Systems, steuerungsseitig mit maximal fĂźnf gleichzeitig steuerbaren Fahrzeugen und jeweils nur einer Lokfunktion. Mit Delta ausgerĂźstete Lokomotiven sind jedoch ebenso im groĂen Digitalsystem fahrbar, hierbei stehen mit dem Delta-Decoder 15 verschiedene Adressen zur VerfĂźgung. Mit dem Aufkommen von âMärklin Systemsâ wurde die Herstellung dieser Systeme eingestellt.
Märklin Systems
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit dem Jahr 2004 gibt es Märklin Systems, das mit dem bisherigen Märklin-Digital-System kompatibel ist. Das System hat als Neuerung u. a. eine begrenzte Bidirektionalität: Loks mit dem âsystemsâ-eigenen, sogenannten âmfxâ-Decoder melden sich automatisch bei der Steuereinheit an. Die Fahrgeräte haben eine Anzeige, in der die Loks mit Namen bezeichnet werden. Die neuen Decoder bieten statt maximal fĂźnf nun bis zu neun (später 16) schaltbare Funktionen; die Anzahl der Geschwindigkeitsstufen wurde von 14 auf 128 erweitert, die der Lokadressen von 80 auf Ăźber 16.000.
Mit sinngemäĂen, auf derselben Architektur aufgebauten Systemkomponenten, jedoch nach dem DCC-Standard statt des Motorola-Formates, wurde bei der Firma Trix im Jahr 2005 Selectrix durch âTrix Systemâ abgelĂśst. Damit hat Märklin mit dem DCC-Standard im H0-Zweileiter-System FuĂ gefasst. So wie das Märklin-Digitalsystem mit dem Begriff âMotorolaâ in Verbindung gebracht wird, wird das âTrix Systemâ mit dem DCC-Standard (und dem Unternehmen Lenz Elektronik) in Verbindung gebracht. Der DCC-Standard ist zudem in international gĂźltigen Normen der National Model Railroad Association (NMRA) und den Normen Europäischer Modellbahnen (NEM) festgelegt.
Aktuelle digitale Steuergeräte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt Anfang des Jahres 2026 folgende Typen von Märklin-H0-Steuergeräten[50]:
- Märklin Power Control Sticks[40]: Die Power Control Sticks bieten einen hohen Spielwert zum Fahren von Fahrzeugen, sind aber in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt. Es gibt sie aktuell in 2 Ausfßhrungen:
- Die roten Control Sticks zur Steuerung von max. 2 ZĂźgen sind seit dem Jahr 2014[41] stets Teil der âmy-Worldâ-Startpackungen und funktionieren dementsprechend mit den Batterie- bzw. Akkubetriebenen ZĂźgen.
- Die schwarzen Control Sticks zur Steuerung von max. 4 ZĂźgen sind Teil der âStart Upâ-Startpackungen.
- Märklin Mobile Station: Die Mobile Station[51] kann bis zu 32 Funktionen pro Lokomotive schalten, kann zusätzlich Weichen und Signale schalten, versteht das mfx-Protokoll zur Lok-Erkennung und bietet viele weitere MÜglichkeiten fßr umfassendere Bedienung. Die Mobile Station ist nur mit einem Monochromdisplay, einer Stromanschlussbuchse und einer Verbindungsbuchse zur Gleisbox ausgestattet. Die aktuelle Generation ist die Mobile Station 3.
- Märklin Central Station: Die Mobile Station ist eher ein Einsteigergerät, während die Central Station das âultimative Profigerätâ ist. Die Central Station verfĂźgt Ăźber einen Touchscreen, mehrere USB-Buchsen und eine LAN-Buchse. Sie kann sich auch mit einem WLAN-Netz verbinden, um Updates fĂźr sich selbst und die Mobile Station, die ebenfalls verbunden werden kann, herunterzuladen. Die aktuelle Generation ist die Central Station 3+.
- Central Station 3
- Central Station 2
- Central Station
Produktionsstandorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Produziert wurde von Märklin Stand Dezember 2016 in GĂśppingen (Stammwerk) sowie im ungarischen GyĹr.
Die Wagenproduktion, bei der in Schwäbisch Gmßnd zeitweilig 200 Menschen beschäftigt waren[52], verlagerte Märklin zunächst in ein 1991 ßbernommenes Gelände in Sonneberg.[53]
Dieses Werk wurde 2007 ebenfalls geschlossen und die Produktion nach GyĹr verlagert. Anlässlich der Betriebsversammlung vom 18. März 2009 gab der Insolvenzverwalter Michael Pluta bekannt, dass die AuĂenstelle von Märklin, der Produktionsstandort NĂźrnberg, als Teil des Sanierungskonzeptes der angeschlagenen Märklin ebenfalls geschlossen werde, was im August 2009 umgesetzt wurde. Auch in diesem Fall wurde die Produktion nach GyĹr verlagert. Dort werden die Spur-1-Produkte, seit 2008 auch die Lehmann-GroĂ-Bahn (LGB) und seit 2009 auch teilweise die Wagen fĂźr die NenngrĂśĂe H0 (vormals Werk Sonneberg) und alle Trix-Produkte (vormals Werk NĂźrnberg) produziert.
Ăber die eigene Produktion hinaus bezieht Märklin auch Ware von Zulieferern. Dies fĂźhrte 2010 zu Schlagzeilen, als der chinesische Zulieferer Sanda Kan Märklin die Verträge kĂźndigte. Sanda Kan soll alleine fĂźr 25 % der Märklin-Produktion verantwortlich gewesen sein.[54] Dieses âProduktionslochâ (Handelsblatt) wurde durch Verlagerung von Produktion ins eigene Werk nach GyĹr und durch andere chinesische Produzenten ausgeglichen. Im Konzernlagebericht 2012, erstellt zum 13. Mai 2013 und auf bundesanzeiger.de am 31. Juli 2014 verĂśffentlicht, kĂźndigte Märklin an: âMittelfristig sollen weitere Produktionslinien aus China zurĂźck nach Europa gefĂźhrt werden.â Ebendort heiĂt es auch: âDie Entwicklung der Arbeitskosten in China wird kritisch verfolgt. So wurde auch im Geschäftsjahr 2012 die Zusammenarbeit mit weiteren Zulieferern in China eingeschränkt.â Die Verlagerung der Produktion aus China nach Europa fĂźhrte teilweise zu LieferverzĂśgerungen, da Formen beschädigt, korrodiert oder unvollständig aus China Ăźbergeben wurden.[55]
Markennamen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fßr einige Märkte verwendet der Märklin-Konzern eigene Markennamen. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals eigenständige Unternehmen, teilweise um extra hierfßr kreierte Namen.
Alpha
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1988 brachte das Unternehmen die Alpha-Spielbahn auf den Markt. Diese wurde mit dem neu entwickelten âGleis 2000â (Spurweite 16,5 mm entsprechend NenngrĂśĂe H0) ausgeliefert, welches einen Vorläufer des späteren C-Gleissystems darstellte. Die Alpha-Bahn wurde in Zusammenarbeit mit Kindern als âAbenteuerbahnâ konzipiert. FĂźr die Bahn gab es die Alpha-Lok, eine Phantasie-Stromliniendampflokomotive mit Tender, sowie Niederbordwagen, auf welchen mittels Magneten verschiedene exakt passende Module wie Kran, Bus/Passagierkabine, Hovercraftcontainer, Power-Unit usw. montiert werden konnten. DarĂźber hinaus gab es weitere Modelle wie einen Truck, einen Expeditionsrover oder ein Raumschiff, wobei der Truckanhänger oder das Raumschiff ebenfalls die genannten Module aufnehmen konnten. Geliefert wurden die Sets inklusive Comic-Hintergrund-Spielkulissen zum Aufstellen mit Dschungel- oder WĂźstendarstellung. Die Verpackungen waren multifunktional gestaltet. Sie waren robust als Transportkoffer ausgefĂźhrt, so dass das komplette Material darin Platz finden konnte. Zudem lieĂen sich die Verpackungen zum Spielen mit der Bahn verwenden. Die Transportkoffer dienten als Gebäude, Bahnhof, Tunnel oder Lokschuppen, Gleispackungen lieĂen sich als BrĂźcke verwenden. Held der Alpha-Welt war der so genannte Alpha-Erfinder, eine Figur, die einigen Produkten beilag.
Der Alpha-Welt war von Anfang an kein groĂer Erfolg beschieden. Bereits im Jahr 1989 wurden einige als Neuheit angekĂźndigte Produkte (Hovercraft) zunächst zurĂźckgestellt und erschienen letztlich gar nicht. Auch weitere Aktionen wie der Namenswettbewerb fĂźr die Erfinderfigur blieben ohne Ergebnis und der Erfinder ohne Namen. Im Jahr 1995 wurde die Produktlinie zum letzten Mal angeboten. Einzelne Expeditionsrover und Trucks aus der frĂźheren Alpha-Reihe wurden noch bis zur Jahrtausendwende im Märklin-Museum unter dem Label GAMA verkauft.[56]
ANTEX
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter dem Markennamen âANTEXâ verkaufte Märklin von 1964 bis 1968 in den Niederlanden und in Belgien Zugpackungen. Die Packungen enthielten neben einem Fahrgerät und einem Gleisoval eine Tenderlok (Basis Märklin 3029 bzw. Primex 3020) in Einfach-AusfĂźhrung sowie zwei Rungenwagen. Kunden konnten ihre ANTEX-Bahn bedarfsweise mit Märklin-Produkten ausbauen.
Primex
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1969 bis 1992 verkaufte das Unternehmen unter der Marke âPrimexâ vereinfachte, jedoch kompatible Modellbahnprodukte fĂźr das Kundensegment der Modellbahneinsteiger. Auffallend war die orangefarbene Primex-Verpackung mit weiĂem Aufdruck. Vornehmlich wurden die Primex-Produkte in Supermärkten und Kaufhäusern vertrieben. Abgestimmt auf diese Vertriebsschiene, wurde Primex als Vollsortiment mit Gleismaterial, Fahrgeräten und einer groĂen Palette an ZubehĂśrteilen wie Gebäuden, Figuren, StraĂenfahrzeugen sowie Material zur Landschaftsgestaltung angeboten. Das ZubehĂśrmaterial wurde zum groĂen Teil von Firmen wie dem dänischen Hersteller Heljan zugekauft. Das Gleismaterial entsprach dem M-Gleis von Märklin, jedoch farblich vereinfacht und in der Auswahl eingeschränkt. Als weitere Sortimentsergänzung wurden zeitweise (um 1980) Holzspielzeuge vertrieben.
Die unter dem Namen Primex angebotenen Modelle wurden später dem sonst ßblichen Märklin-Standard angeglichen. Am Ende wurden sogar weitgehend oder teilweise neu konstruierte Lokomotiven und Triebwagen vorgestellt. Bis heute ist der Markenname durch Märklin geschßtzt. Die letzten unter diesem Markennamen verÜffentlichten Modelle waren
- eine Dampflok 023 033-4 der DB â eine Replik der 1954 erschienenen Lok 23 014 (Artikel-Nr. DA 800 bzw. 3005), allerdings mit modernerem Innenleben (Delta-Modul anstelle des elektromechanischen Umschaltrelais) â die im Jahr 2000 zur Aufrechterhaltung der Markenrechte und anlässlich des Jubiläums dieser Dampflok wieder aufgelegt wurde.
- eine Elektrolokomotive Baureihe E 44 der Deutschen Bundesbahn, sowie ein dazu passendes Schnellzugwagen-Set âTin Plateâ, als âWiederauflage eines Märklin-Klassikersâ der 1970er Jahre. Sie wurden als einmalige Serie zum Jubiläum â50 Jahre Primex 1969â2019â[57][58] angeboten.
MAXI
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab 1994 versuchte man, das Spur-1-Profisortiment mit der Marke âMärklin-Maxiâ um eine Spielzeugeisenbahn aus Metall zu ergänzen. Die Modelle waren einfacher und robuster als die anderen Spur 1-Modelle und sollten mit hohem Spielwert und Gartentauglichkeit Kinder als Zielgruppe ansprechen und damit auch der LGB-Gartenbahn Konkurrenz machen, waren im Unterschied zu den LGB-Fahrzeugen aber nicht wetterfest. Nachdem das Maxi-Sortiment schon in den Jahren nach 1999 erheblich reduziert worden war, wird die Marke âMärklin-Maxiâ seit 2005 nicht mehr gepflegt; das letzte Maxi-Modell, ein Schienenreinigungswagen (54841), wurde 2010/2011 aus dem Programm genommen.
MINEX
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Eine kurzlebige, bei vielen Modelleisenbahner weniger bekannte Marke von Märklin ist MINEX. Von 1970 bis 1972 wurde unter dieser Marke eine Schmalspurbahn fĂźr die Spur 0e im MaĂstab 1:45 angeboten, die auf dem vorhandenen Zweischienen-Mittelleiter-Gleissystem Spur H0 Gleismaterial fährt. Der Name leitet sich von einem Vorkriegs-Metallbaukasten mit Aluminium-Elementen der Firma Märklin ab, er wurde auĂerdem 1976 fĂźr eine Variante des Baukastensystems Märklin-plus verwendet. Eher als Spielzeugeisenbahn ausgelegt, wurde diese Bahn kein Verkaufserfolg, was neben der eher weniger bekannten Spur 0e auch an den verhältnismäĂig hohen Preisen, die nur geringfĂźgig unter denen der damals neuen Spur 1 Modelleisenbahn-Produkten aus dem Hause Märklin angesiedelt waren gelegen haben dĂźrfte.[59]
Bei den Schmalspurbahn-Modelleisenbahnern der NenngrĂśĂe 0 wie auch den Märklin Modelleisenbahnern sind die MINEX Produkte hingegen sehr wohl bekannt und geschätzt und langlebig. Von einigen Modelleisenbahnern wurde die Dampflokomotive, deren Vorbild eine Cn2t-Dampflokomotive der meterspurigen Bahnstrecke AmstettenâLaichingen der WĂźrttembergische Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) war, immer wieder zu Umbauten auf das Zweischienen-Zweileiter-Gleissystem verwendet. Dasselbe gilt fĂźr die Diesellokomotive nach dem Vorbild der Diesellokomotive V 22-03 der schmalspurigen Jagsttalbahn (Bahnstrecke MĂśckmĂźhlâDĂśrzbach). Bei den Märklin Modelleisenbahnsammlern sind die MINEX-Modelle deswegen beliebt, da es sich um ein in einem kleinen Zeitraum hergestelltes, kleines und relativ Ăźbersichtliches Programm handelt, das schon von der gewissen FahrzeuggrĂśĂe her gesehen, schon von einem einzelnen StĂźck her etwas repräsentiert.
HAMO
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Markenname âHamoâ stammte von einer bis 1963 eigenständigen Firma aus NĂźrnberg, die von Märklin aufgekauft wurde. 1966 präsentierte Märklin unter dem Namen HAMO die ersten Zweileiter-Gleichstrom-Lokmodelle mit Radsätzen und Stromabnahmen fĂźr den Gleichstrombetrieb. Die Abwandlung der Modelle war dabei so gering wie technisch mĂśglich, was einen Umbau in eine Wechselstromlok erleichtert, den Modellen bei Gleichstrom-Bahnern aber zu einem schlechten Ruf verholfen hat â insbesondere dienen oft (zu) wenige Räder der Stromabnahme. Mitte der 1990er Jahre wurde unter den Zweileiter-Gleichstrom-Systemen ein eigenes HAMO-Digitalsystem eingefĂźhrt, das Ăźber mehr Fahrstufen verfĂźgte und damit sogar leistungsfähiger war als das Wechselstrom-Digital-System (Motorola-Format). Seit dem Zukauf von Trix 1997 wird der Markenname HAMO jedoch nicht mehr genutzt, das HAMO-âGleichstrom-Digitalsystemâ (das auch ein gepulstes Wechselstromsystem war, jedoch mit anderem Datenformat und das als DCC genormt wurde) wurde nicht mehr weiterentwickelt und die HAMO-Komponenten nach der Entscheidung zum HAMO-Stopp dann sehr gĂźnstig abverkauft.
TRIX
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 1. Januar 1997 wurde Trix aus NĂźrnberg mit Modellbahn-Sortimenten in den NenngrĂśĂen H0 und N sowie mit dem Trix-Metallbaukasten Ăźbernommen. Vorausgegangen war Ăźber mehrere Jahre hinweg eine Kooperation, bei der Produkte in der H0-Spur gemeinsam entwickelt wurden. Die ersten gemeinsamen Modelle entstanden 1988.
Kurz nach der Ăbernahme wurde die Produktion des Metallbaukastens eingestellt, so dass heute nur noch die Segmente Trix H0 und Minitrix (Spur N) weitergefĂźhrt werden. Ersteres zunächst ergänzt durch Gleichstromversionen von Märklin-Modellen mit den schon von Hamo bekannten Schwächen. Inzwischen sind viele der Verbesserungen auch andersherum in die Wechselstrom-Modelle eingeflossen. Trix H0 wurde ab 2004 durch eine Variante des C-Gleises fĂźr Zweileiter-Gleichstrom zu einem Vollsortiment ausgebaut. Nach anfänglichem Entwicklungsstopp der Trix-Express-Produkte kommen in den letzten Jahren auch wieder vermehrt Modelle fĂźr dieses System auf den Markt. Die Produktion von passendem Gleismaterial ist jedoch weiterhin eingestellt.
Märklin vermarktet unter der Marke Trix H0 auch seine Modelle nach US-amerikanischen Vorbildern in Zweileiter-Gleichstromtechnik. Um die Kompatibilität mit Produkten der US-Modellbahnindustrie zu gewährleisten, sind die USA-Modelle auch in Versionen mit dort ßblichen Radsätzen (RP25) und Kupplungen (Kadee) erhältlich.
LGB
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gartenbahn-Anbieter LGB wurde nach dessen Insolvenz im Jahr 2007 von Märklin Ăźbernommen. Dabei wurde die LGB-Produktion, die sich in der Saganer StraĂe in NĂźrnberg befand, nach GyĹr in Ungarn verlagert. Marketing, Vertrieb, Entwicklung, Leitung Formenbau, Kundenbetreuung, Anlagenbau, LGB-Club, Aboverwaltung der LGB Depesche sowie der LGB-Kundendienst fanden zunächst in der WitschelstraĂe in NĂźrnberg zusammen mit dem zweiten NĂźrnberger Traditionsunternehmen Trix ihren Platz. Diese Produktionsstätte wurde allerdings im Jahr 2009 aufgrund der Märklin-Insolvenz geschlossen. Heute befindet sich der LGB-Kundendienst im Stammwerk in GĂśppingen. Die Produktion läuft in Ungarn weiter.
HĂźbner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]HĂźbner Feinwerktechnik, ein Anbieter in BaugrĂśĂe 1, mit dem Märklin schon zuvor teilweise zusammengearbeitet hat, wurde 2007 Ăźbernommen.
My World
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2011 brachte Märklin das Programm my World auf den Markt, um drei- bis sechsjährige Kinder wieder fĂźr die Eisenbahn im kleinen MaĂstab zu begeistern. Merkmale der Schienenfahrzeuge sind Fernsteuerung, Batteriebetrieb, trittsichere Gleise ohne Stromkreis und Magnetkupplungen. Fahrzeugbeleuchtung, Lautsprecherdurchsagen, Abfahrtssignal und Warnpfiff kĂśnnen per Fernsteuerung ausgelĂśst werden.[60]
Weitere Produkte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen hat seit Anbeginn verschiedene Produkte aus dem Bereich der Metallspielwaren hergestellt und angeboten. So begann die Unternehmensgeschichte mit der Fabrikation von Puppenkßchen und Puppenwagen. Zuletzt brachte das Unternehmen im Jahr 2002 ein knapp 1 m langes, schwimmfähiges Modell des Passagierdampfers Viktoria auf den Markt.
Metallbaukästen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Spätere Bezeichnung: Märklin Metall
Der Märklin-Metallbaukasten ist ein Stßck deutscher Spielzeuggeschichte. Ehemals ein Lizenzprodukt von Meccano, erwarb Märklin die Markenrechte im Jahre 1915 und nahm 1919 die Produktion mit anderen Farben auf. Märklin stellte die Produktion dieser Metallbaukästen Anfang der 2000er Jahre bis auf Sonderaktionen ein.
- 4 Metallbaukästen, ca. 1930
- Märklin-MetallbauÂkasten, 1970er Jahre
Märklin ELEX
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1932 bot Märklin mit dem ELEX erstmals einen ELektrischen EXperimentierkasten an. Ăber mehrere Ausbaustufen waren Versuche in den Bereichen Magnetismus und Elektrotechnik mĂśglich. Die Kästen waren kompatibel mit dem Ăźbrigen Metallbaukastensortiment und waren bis 1962 im Sortiment.
Märklin Plus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Märklin Plus war ein Baukastensystem ähnlich dem von Lego und Fischertechnik (also aus Kunststoff) und voll kombinierbar mit Märklin Metall. Es kam 1973 auf den Markt, wurde aber bereits Ende der 1970er Jahre eingestellt. Die stellenweise groĂe Ăhnlichkeit speziell mit fischertechnik fĂźhrte zu GerĂźchten, daran seien unter anderem Patentstreitigkeiten schuld gewesen, tatsächlich blieben aber vor allem die Verkaufszahlen deutlich hinter den Erwartungen zurĂźck.[61]
Märklin SPRINT
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1934 begann Märklin mit der Produktion einer Spielzeugautobahn mit spurgefĂźhrten Autos (Slotcars). Aufgrund harter Konkurrenz stellte man die Produktion bereits 1938 wieder ein. Als Konkurrenz zum MarktfĂźhrer Carrera griff Märklin diesen Markt 1967 mit der Rennbahn âMärklin Sprintâ wieder auf. Die Realisierung im MaĂstab 1:32 wurde vom Erfolg der Carrera-Rennbahnen vorgegeben. Trotz des guten Namens, den Märklin aus dem Modellbahnbereich mitbrachte, konnte Märklin in diesem Bereich zwar FuĂ fassen, jedoch nie mit Carrera konkurrieren. Nachdem die Slotcars in eine Krise schlitterten, stellte Märklin die Produktion von âMärklin Sprintâ nach 15 Jahren Dauer 1982 wieder ein. In Rennbahnsammlerkreisen genieĂt âMärklin Sprintâ nach wie vor einen guten Ruf und ist nach Carrera eines der beliebtesten Sammelobjekte.
Metal Military Mission
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2007 stellte Märklin auf der 58. Nßrnberger Spielwarenmesse erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder Kriegsspielzeug vor. Das Unternehmen hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg entschlossen, entsprechendes Spielzeug nicht mehr anzubieten und war dieser Linie bis 2007 gefolgt. Unter der Bezeichnung Metal Military Mission by Märklin (4MFOR) wurden Metallmodelle von Panzern und anderen Militärfahrzeugen der Bundeswehr angeboten.[62] 2010 stellte Märklin den Vertrieb der Reihe unter diesem Markennamen ein. Die Militärfahrzeuge werden seitdem unter der Marke Schuco verkauft, während die zugehÜrigen Schienentransportfahrzeuge wieder unter der Hauptmarke Märklin vertrieben werden.
Märklin Toys Spy Tec
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter dem Namen âSpy Tecâ bietet Märklin seit Herbst 2008 (unter der UnternehmensfĂźhrung von Kingsbridge) elektronisches Agentenspielzeug fĂźr Kinder ab sechs Jahren an. Mit der AgentenausrĂźstung, bestehend aus GPS-Alarm, 3D Lazer-Alarm, SMS-Messenger und Base-Control, sollen Kinder eine moderne Version von Räuber und Gendarm spielen kĂśnnen. Trotz der Bezeichnungen der AusrĂźstungen enthalten diese keine GPS-, Laser- oder SMS-Funktion, sondern es handelt sich z. B. um einfache Lichtschranken.[63] Nach der EinfĂźhrung 2008 wurden keine neuen Produkte aus dieser Linie vorgestellt, beworben oder in den Handel gebracht, so dass sie faktisch eingestellt ist.
Märklin als Sammlerobjekt
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Da das Unternehmen einer der ältesten Hersteller von Modelleisenbahnen und anderem Spielzeug ist, gibt es viele Sammler fßr Spielzeug von Märklin. Einzelne Objekte, insbesondere Lokomotiven der Vorkriegszeit mit Farbgebungen der Auslands-Lieferungen, erzielen auf Auktionen zum Teil Preise von mehreren 10.000 Euro. Auch fßr alte Kataloge oder Originalkartons werden auf Auktionen und Sammlermärkten oft hohe Preise erzielt, in erster Linie fßr Modelle aus der Zeit vor etwa 1955. Die oftmals angenommene Wertsteigerung sämtlicher Märklin-Artikel ist jedoch ein Irrglaube.
Auf dem BĂźchermarkt gibt es einige Fachkataloge, die den aktuellen Marktwert der Modelle einzuordnen versuchen. Bekanntester und anerkannter Katalog ist der sogenannte âKollâ. FĂźr Sammler der Modellreihen von vor etwa 1965 ist auch die âmikado Märklin-Editionâ von Interesse.

Da sich das Modellbahnhobby während der Jahre des Wirtschaftswunders groĂer Beliebtheit erfreute, stiegen die von jedem Modell produzierten StĂźckzahlen stark an. Nur noch wenige limitierte Serien, wie z. B. das auf 5000 Exemplare begrenzte Modell des Northlanders aus dem Jahr 1978, erreichten später noch Spitzenpreise.


Allerdings ist nicht alles, was bei Märklin in alten Fertigungsverfahren hergestellt wird, wirklich alt: Sammler werden bei Märklin teils noch mit Sonderserien altertßmlich anmutender Produktionen bedient. Ein Beispiel sind die 1985 in bedrucktem Blech der 1930er Jahre mit aktueller Motorentechnik gefertigten Doppelzugpackungen zum fßnfzigjährigen Jubiläum der Spur H0. Im Jahr 2000 gab es eine Wagenpackung mit drei Blechgßterwagen zum hundertjährigen Bestehen des Märklin-Museums. Auch das bekannte Schweizer Krokodil mit der Artikelnummer CCS800 (später 3015) wurde 1996 als Modell fßr Märklin-Insider wieder aufgelegt, diesmal mit brauner Farbgebung, aber technisch fast identisch mit den Modellen der 1950er Jahre.
Mit der Herstellung der Gehäuse vieler Lokomotivmodelle in Zinkdruckguss bleibt Märklin einer Tradition treu, die bei den Anhängern als werthaltig und robust gilt, von Kritikern jedoch gegenßber der sonst ßblichen Kunststoff- oder Verbundbauweisen als schlechter detaillierbar angesehen wird.
Märklin-Insiderclub
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1993 bietet das Unternehmen auch einen hauseigenen Club an, den Märklin-Insiderclub. Mitglieder dieses Clubs erhalten gegen einen Jahresbeitrag eine Reihe von Leistungen: ein Abonnement der Hauszeitschrift Märklin Magazin, die speziell fßr Mitglieder herausgegebenen Insider-News, einen Gutschein fßr den Jahreskatalog, sowie einen speziellen Jahreswagen, ein speziell fßr die Clubmitglieder produziertes Gßterwagenmodell. Auch werden ßber die Clubkarte Vergßnstigungen bei Kooperationspartnern angeboten.
Zusätzlich produziert das Unternehmen in jeder Spurweite jedes Jahr eine einmalige Serie eines Lokomotiv- oder Zugmodells, das laut Märklin-Werbung nur von Märklin-Insidern erworben werden kann. Diese von Märklin dargestellte Exklusivität dieses âInsider-Modellsâ ist jedoch in der Realität nicht unbedingt gegeben, da ein GroĂteil der derzeit etwa 90.000 Mitglieder dieses Modell erwirbt. Zudem bestellen einige Händler mit Ăźberzähligen Bestellscheinen die Insidermodelle fĂźr den freien Verkauf. Teilweise werden die Modelle auch, in zumeist nur geringfĂźgig geänderter AusfĂźhrung, kurze Zeit später im allgemeinen Warensortiment angeboten.
Im Gegensatz zu klassischen Modellbahnvereinen ist der Insider-Club jedoch weder ein echter Verein, noch werden von den Mitgliedern gemeinsame Ziele, wie beispielsweise der Bau einer Anlage, verfolgt. Märklin nutzt diesen Club als Kundenbindungsinstrument. Zwar entstanden verschiedene Treffen, die sich als Märklin Insider-Stammtisch bezeichnen, doch wurden diese von Mitgliedern privat, ohne die Mitarbeit der Firma Märklin, ins Leben gerufen.
Das Ziel, den Mitgliedern einen Informationsvorsprung zu verschaffen, konnte jedoch nur bedingt erfĂźllt werden, da mit der raschen Verbreitung des Internets sich dort zahlreiche Webforen zum Thema Modellbahn bildeten, wo man die gleichen Informationen oft schneller und zudem kostenlos bekam. Zwar bot Märklin zeitweise ein eigenes, nur fĂźr Clubmitglieder zugängliches Webforum an, doch hat sich dieses nicht bewährt und wurde wieder eingestellt. Aus diesem Forum ist das fĂźr jedermann zugängliche âStummi-Forumâ[64] hervorgegangen.
Der Insiderclub wird auch fĂźr die Freunde der Marken Trix H0 und Minitrix angeboten, allerdings unter der Bezeichnung Trix-Profi-Club.
Märklin Start up Club
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Märklin Start up Club ist die neue Form des alten â1. FC Märklinâ bzw. des âMärklin Kids Clubâ. FĂźr einen Mitgliedsbeitrag erhalten Mitglieder sechs Sammelhefte mit kleinen Geschenken. Inhalt dieses Heftes sind Comics, Poster, Vorstellungen neuer Produkte, Tipps und Tricks und besondere Meldungen. Die Comicfigur des Comics ist immer Tim Tender. Der Kinderclub hat eine eigene Website, auf der sich Mitglieder das aktuelle Heft ansehen kĂśnnen. AuĂerdem wird ein Forum angeboten.

Märklin-Händler-Initiative (MHI)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Märklin-Händler-Initiative, kurz MHI, wurde 1990 unter FederfĂźhrung der Märklin-Geschäftsleitung gegrĂźndet. In ihr sind die Mehrzahl der Deutschen Märklin-Händler organisiert, die Händler haben durch den Beitritt zur MHI die MĂśglichkeit Sonderauflagen, die sogenannten MHI-Modelle, zu verkaufen. Darin enthalten sind auch die Kunden-Club-Modelle (insider-Club, Profi-Club, LGB-Club). Seit 2014 gibt es neun ehrenamtliche Regionalvorstände, die aus den Reihen der MHI-Händler gewählt werden, die Wahlperiode beträgt vier Jahre. Jeweils drei gehĂśren den Gebietsgruppen Nord, Mitte und SĂźd an. Diese entscheiden u. a. Ăźber die Modellauswahl der in den Exklusiv-News genannten Neuheitenblätter. Die Modelle werden im Auftrag der MHI von Märklin (Märklin H0, Z, Trix H0 und Minitrix) hergestellt und auch vertrieben. Von der MHI gibt es neben den Modellen auch MarketingmaĂnahmen, wie z. B. Schaufensterdekorationen oder Plakataktionen, an denen der MHI-Händler teilnehmen kann.
Märklinist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Spielzeug- und Modelleisenbahner, die eine Anlage in NenngrĂśĂe H0 betreiben und dabei weitgehend Produkte der Firma Märklin einsetzen, werden auch als Märklinisten bezeichnet. Diese Bezeichnung ist in der ehemals unterschiedlichen Produktphilosophie von Märklin einerseits und in Abgrenzung gegenĂźber den Mitbewerbern andererseits begrĂźndet.
Der Begriff entstand, als das Unternehmen einer der wenigen Hersteller war, der Fahrzeuge fĂźr das Mittelleiter-Wechselstrom-System anbot, das mit dem Zweileiter-Gleichstrom-System anderer Hersteller der NenngrĂśĂe H0 nicht kompatibel ist. Nachdem jedoch einige Mitbewerber aus dem Bereich des Zweileiter-Gleichstromsystems (z. B. Firmen wie Fleischmann, Jouef, Liliput, Lima, Piko und Roco) auch Triebfahrzeuge fĂźr das Mittelleiter-Wechselstromsystem auf den Markt gebracht haben â Wagen sind in der Regel durch den Tausch der Radsätze universell einsetzbar â, bezeichnet man zunehmend nur noch solche Modelleisenbahner als Märklinisten, die sich weitgehend auf die Märklin-Produkte (etwa Gleise und Rollmaterial) beschränken.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gebr. Märklin & Cie. GmbH (Hrsg.): Märklin Magazin. (erscheint sechsmal im Jahr).
- Klaus Eckert (Hrsg.): Die Legende lebt â 150 Jahre Märklin. Geschichte â Menschen â Modelle. Klartext, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0129-2.
- Roland Gaugele, Klaus Gallwitz, Margot von Gumpenberg: Mythos Märklin. Europmedia, Irsee 2008, ISBN 978-3-940262-02-8.
- Walter StrauĂ: Meine Märklin-Modellbahn. GeraMond Verlag, MĂźnchen 2005, ISBN 3-7654-7313-8 (108 S., unveränderter Nachdruck des 1949 im Bruckmann-Verlag, MĂźnchen, erschienenen Buches mit einem Nachwort von Hans Zschaler).
- Joachim Koll: Wertanlage Märklin, Das Handbuch fßr Sammler und zur Wertanlage. Augustus Verlag, Augsburg 2002, ISBN 3-8043-0361-7.
- Christian Väterlein, Botho G. Wagner: Märklin-Eisenbahnen. Von den Anfängen bis 1954. Battenberg, Augsburg 1996, ISBN 3-89441-233-X.
- Joachim Koll: Kollâs Preiskatalog. Märklin 00/H0. Koll, 1992, ISBN 3-922164-42-0.
- Bernd Schmid: Märklinbahn + Landschaft â Anleitung zum Bau von H0-Anlagen und Tips zur Ausgestaltung. 10. Auflage. Gebr. Märklin, GĂśppingen 1981, DNB 830464344.
- Bernd Schmid: Märklin-Bahn mit Pfiff â Neue Tips und Baubeschreibungen fĂźr den anspruchsvollen Modellbahner. 2. Auflage. Gebr. Märklin, GĂśppingen 1981, DNB 830464352.
Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Material Nr. 2719 Ein Farb- und Schwarzweissfilm der ehemals zweitgrÜssten Märklin-Modelleisenbahn-Anlage in Deutschland von Walther Bever-Mohr, Deutschland, 1940, 10 Minuten, Inhaltsangabe in der Internetseite Agentur Karl HÜffkes (AKH).
- Fabrik der Träume â 140 Jahre Märklin. Dokumentarfilm, Deutschland, 1999, 29 Min., Moderation: Hagen von Ortloff, Produktion: SĂźdwestfunk, Reihe: Eisenbahn-Romantik, Folge 351, Erstausstrahlung: 28. November 1999 im SĂźdwest Fernsehen, Inhaltsangabe von SWR.
- Blechspielzeug vom Feinsten â Das Märklinmuseum in GĂśppingen. Dokumentarfilm, Deutschland, 2003, 29 Min., Buch und Regie: Christopher Paul, Produktion: SWR, Reihe: Eisenbahn-Romantik, Folge 511, Erstsendung: 21. Dezember 2003 bei SWR, Inhaltsangabe von SWR.
- Märklin â Modell einer Pleite. Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 43:30 Min., Buch und Regie: Stefan Tiyavorabun, Produktion: SWR, Reihe: betrifft:, Erstausstrahlung: 4. November 2009, Inhaltsangabe von SWR.
- 150 Jahre Märklin. Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 28:03 Min., Moderation: Hagen von Ortloff, Kamera: Nico WÜrmann, Produktion: SWR, Reihe: Eisenbahn-Romantik, Folge 709, Erstausstrahlung: 6. Dezember 2009, Inhaltsangabe und online-Video von SWR.
- Vom Zauber des Details â Modellbahnbauer Märklin aus GĂśppingen. Dokumentarfilm, Deutschland, 2016, 29:43 Min., Buch und Regie: Wolfgang DĂźrr, Produktion: SWR, Reihe: made in SĂźdwest, Erstsendung: 14. Dezember 2016 im SWR Fernsehen, Inhaltsangabe von ARD, online-Video verfĂźgbar bis 13. Dezember 2017.
Märklineum (Märklin-Museum)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2015 erĂśffnete Märklin am Stammsitz in GĂśppingen ein neues und auf 1000 m² vergrĂśĂertes Museum zur Firmengeschichte und einer Dokumentation der historischen und aktuellen Märklin-Produkte.[65] Im selben Jahr wurde bekannt, dass Märklin einen 3000 m² groĂen Neubau fĂźr das Museum plante, das 2021 fertiggestellt und als Marklineum[66] erĂśffnet wurde.[67] Die Kreissparkasse GĂśppingen kaufte die auf einen Wert von fĂźnf bis sieben Millionen Euro taxierte Sammlung, ĂźberfĂźhrte diese in eine Stiftung und ĂźberlieĂ sie Märklin fĂźr die Ausstellung. Märklin verpflichtete sich, den KauferlĂśs fĂźr den Bau des Museums zu verwenden und etwa zehn Prozent der jährlichen EintrittserlĂśse an die Stiftung zurĂźckzufĂźhren.[68]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website der Gebr. Märklin & Cie GmbH
- Offizielle Website des Märklineum, de Märklin Museum
- GroĂer Bahnhof fĂźr kleine ZĂźge. Märklinmodelle 1935â1955. Sonderausstellung des Reutlinger Heimatmuseums vom 22. November 2008 bis 22. Februar 2009.
- Alte Märklin Blecheisenbahnen Spur 0 + 1 im Spielbetrieb im Marjorie-Wiki
- Online-Enzyklopädie zur Blecheisenbahn der Alten Märklin Spur 0
- Märklin-Kataloge 1911â1999 als PDF-Download in der Modellbahn-Blog
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Ăber Märklin in der Internetseite der Firma Märklin, abgerufen am 4. November 2023.
- â Zur Geschichte der ersten Märklin-Eisenbahn vom Tinplate Forum datiert mit Mai 2008, abgerufen am 3. November 2023
- â Wolfgang Fleischer: Deutsche Landminen und ZĂźnder bis 1945, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-613-03923-0, S. 130
- â Pressemitteilung: Kingsbridge Capital Ăźbernimmt Märklin. ( vom 28. September 2007 im Internet Archive). In: maerklin.de, 11. Mai 2006, (PDF; 54 kB)
- â AP: Märklin Ăźbernimmt Gartenbahnhersteller LGB. ( vom 26. September 2007 im Internet Archive). In: pr-inside.com, 26. Juli 2007.
- â Presse-Information: Märklin Ăźbernimmt den Spur-1-Spezialisten HĂźbner Feinwerktechnik GmbH ( vom 15. Dezember 2007 im Internet Archive). In: maerklin.de, 21. August 2007, (PDF; 9 kB).
- â ase/AP/dpa-AFX: Märklin-Chef Dietz gibt seinen Posten auf. In: SpOn, 11. August 2008.
- â Märklin bekommt neuen GeschäftsfĂźhrer. ( vom 9. November 2009 im Internet Archive) In: SĂźddeutsche Zeitung Online, 9. Januar 2009.
- â Presseerklärung des BMWi vom 5. November 2008.
- â gar/rtr/AP: Untergangsstimmung statt Feierlaune. ( vom 5. Mai 2009 im Internet Archive) In: Frankfurter Rundschau, 3. Februar 2009.
- â wal/dpa/AP: Märklin meldet Insolvenz an. In: SpOn, 4. Februar 2009.
- â Nina KlĂśckner: Der Mann, der Märklin saniert. ( vom 7. März 2010 im Internet Archive) In: Financial Times Deutschland, 5. März 2010.
- â Angela Maier, Steffen Klusmann: Märklin â Der groĂe Eisenbahnraub ( vom 7. September 2012 im Webarchiv archive.today). In: Financial Times Deutschland, 19. Februar 2009
 Vollständiger Artikel: Märklin. Der groĂe Eisenbahnraub. In: stern, 23. Februar 2009 . - â Heimo Fischer und Angela Maier: Berater sollen Märklin ausgesaugt haben ( vom 2. August 2012 im Webarchiv archive.today). In: Financial Times Deutschland, 6. Februar 2008.
- â 19. und 20. September 2009. Modellbahn-Treff GĂśppingen und Märklin Familientag. ( vom 4. August 2009 im Internet Archive). In: maerklin.de, 2009.
- â Thomas Rietig: FrĂźherer WĂźrth-Manager wird neuer Märklin-Chef. In: Die Welt, 22. Oktober 2010.
- â ddp: Märklin geht es wieder gut. In: NZZ Online, 22. Juli 2010, abgerufen am 21. Dezember 2010.
- â Unternehmen in der Insolvenz â Totgesagte leben länger. In: SĂźddeutsche Zeitung, 4. Februar 2011.
- â dpa: Märklin bekommt zweiten GeschäftsfĂźhrer. In: Handelsblatt vom 28. September 2011.
- â www.maerklin.de/impressum, abgerufen am 9. Dezember 2025
- â SĂśnke Iwersen: Märklin-Berater Alix soll 14 Millionen Euro zahlen. In: Handelsblatt, 6. Dezember 2011.
- â Ill. Nat'l Ins. Co. v. Alixpartners LLP, No. 337564 | Casetext Search + Citator. Abgerufen am 25. November 2021.
- â Märklins Zukunft gesichert. Simba-Dickie-Group, 21. März 2013, archiviert vom am 5. März 2014; abgerufen am 27. März 2013.
- â dpa: GeschäftsfĂźhrer LĂśbich verlässt Modellbahnhersteller Märklin. In: Schwäbisches Tagblatt, 22. Juli 2013.
- â Märklin â Mit Volldampf zurĂźck in die Erfolgsspur ⺠absatzwirtschaft. Abgerufen am 16. Mai 2020.
- â SĂźddeutsche Zeitung: Märklin: Raus aus dem Keller. Abgerufen am 16. Mai 2020.
- â Uwe Ritzer: Modelleisenbahn: Corona lässt Märklin wachsen. Abgerufen am 22. Januar 2021.
- â Amtsgericht Ulm Aktenzeichen: HRB 727232. 7. Dezember 2011, abgerufen am 28. Januar 2012.
- â Alte Spur 0 Märklin Enzyklopädie, 28. Dezember 2009.
- â Alte Spur 0 Märklin Forum ( vom 17. September 2009 im Internet Archive), 20. August 2009.
- â Märklin Start up â Startpackung Jim Knopf, Artikelnummer 29179 auf maerklin.de, abgerufen am 28. Mai 2024
- â Märklin Start up â Spielunterlage Jim Knopf, Artikelnummer 72217 auf maerklin.de, abgerufen am 28. Mai 2024
- â Emma goes Märklin â Jim Knopf und Lummerland werden Realität im Kinderzimmer. Abgerufen am 1. Februar 2019.
- â Vollon & Brun im Modellbahnarchiv abgerufen am 7. Februar 2024.
- â Vollon & Brun, Gleissystem in der Internetseite VB, Bollon & Brun, La Grand Marque des Petit Trains, abgerufen am 31. Januar 2024
- â Die Märklin H0-Gleissysteme & Brun in der Internetseite von Christopher Garan in FAQ und Tipps und Tricks des Märklin H0-Forums, abgerufen am 31. Januar 2024
- â Deutschsprachiger fĂźr Westdeutschland bestimmter Märklin Katalog 1969 mit Preisen in DM, ab Seite 44, abgerufen am 2. Mai 2024
- â Modellbau-Wiki - Gleisradius. Miniatur Wunderland Hamburg, abgerufen am 1. Januar 2026.
- â Märklin Jahrbuch 2005 H0, S. 10.
- 1 2 My world + Start up Katalog 2026 DE. (PDF-Datei) maerklin.de, abgerufen am 25. Januar 2026.
- 1 2 Das Goldene Schaukelpferd 2016 - Auszeichnung fßr Märklin. dasspielzeug.de, 2. August 2016, abgerufen am 1. Januar 2026.
- â www.maerklin.de, Märklin Spur H0 Millennium Elektrolokomotive Krokodil, Artikel 32000, abgerufen am 30. Januar 2020
- â Der Werkstoff fĂźr das Jahrtausendprojekt: Platin auf: www.maerklin.de, abgerufen am 11. August 2014
- â Spritzgegossene Hochleistungswerkstoffe auf: www.maerklin.de, abgerufen am 11. August 2014
- â Ăber die angemessene Präsentation eines Millenniumsmodells auf: www.maerklin.de, abgerufen am 11. August 2014
- â Die Abwicklung auf: www.maerklin.de, abgerufen am 11. August 2014
- â Lokomotive Millennium in Produktdatenbank auf: www.maerklin.de, abgerufen am 11. August 2014
- â Märklin Firmengeschichte auf: Modellbahntechnik aktuell, abgerufen am 11. August 2014
- â Archiv â historische digitale Steuerung. maerklin.de, abgerufen am 1. Januar 2026.
- â Häufige Fragen und Technik-Tipps zu Märklin digital. maerklin.de, abgerufen am 1. Januar 2026.
- â digitale Steuerung - Mobile Station. maerklin.de, abgerufen am 1. Januar 2026.
- â Heino SchĂźtte: Letzte Reise der Franzburger Dampfbahn. In: Rems-Zeitung, 9. Juli 2009.
- â Martina Hunka: GlĂźck und UnglĂźck der Sonneberger Märklin-Leute. Mit WerksschlieĂung gesundete das Unternehmen nicht. ( vom 5. Juni 2009 im Internet Archive). In: Freies Wort, 5. Februar 2009.
- â SĂśnke Iwersen: Produktionsloch â Chinesisches Drama fĂźr Märklin. In: Handelsblatt, 24. Juni 2010.
- â Märklin-Insider-Club-News 06/2013, Seite 15.
- â Märklin Alpha â Die phantastische Welt der Abenteuer â Eine Ăbersicht. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: mayershofer.de, aufgerufen am 25. Januar 2017.
- â Gebr Märklin & Cie GmbH: Elektrolokomotive Baureihe E 44. 16. Januar 2019, abgerufen am 20. Januar 2019.
- â Gebr Märklin & Cie GmbH: Schnellzugwagen-Set âTin Plateâ. 16. Januar 2019, abgerufen am 20. Januar 2019.
- â Modell-Insider-Stamm-Tisch zwischen Koblenz und KĂśln. Abgerufen am 12. Dezember 2018.
- â Peter Thomas: Modelleisenbahnen: Bahnsinn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Dezember 2016.
- â Markus Schild: Märklin plus. In: metallbaukasten.de. Abgerufen am 24. September 2023.
- â Florian RĂśtzer: Das Militär soll Märklin sanieren. In: Die Welt, 15. Februar 2007.
- â Presse-Information: Gestern High Tech, heute Spy Tec. ( vom 15. November 2008 im Internet Archive). In: maerklin.de, 6. Februar 2008.
- â stummiforum
- â Das Märklin Museum. ( vom 25. Januar 2017 im Internet Archive) In: maerklin.de, abgerufen am 25. Januar 2017.
- â Märklineum in www.maerklineum.de, abgerufen am 29. November 2023.
- â Peter Buyer: MuseumserĂśffnung in GĂśppingen. Auf Zeitreise im neuen Märklineum. In: Stuttgarter Zeitung. 19. Juni 2021, abgerufen am 28. Dezember 2022.
- â Joa Schmid: Märklin baut Erlebniswelt. ( vom 25. Januar 2017 im Internet Archive) In: SĂźdwest Presse, 16. September 2015.
Koordinaten: 48° 42â˛Â 26,3âłÂ N, 9° 38â˛Â 23,8âłÂ O
