Aquae Granni


Aquae Granni ist die seit dem Mittelalter tradierte Bezeichnung für das antike, römische Aachen. Unter einer Reihe weiterer Variationen dieses Namens – beispielsweise Aquisgranum – konnte sich diese Schreibweise in der fachwissenschaftlichen Literatur durchsetzen. Die römischen Relikte des nordrhein-westfälischen Aachens konzentrieren sich im Wesentlichen auf den Bereich der Altstadt und den Stadtteil Burtscheid (siehe Artikel Porcetum). Die jüngeren archäologischen Untersuchungen haben gezeigt, dass – entgegen aller früheren Vermutungen – das römische Aachen nicht nur ein Kurort für römische Soldaten innerhalb eines Provinznestes war, sondern eine blühende Stadt mit allen urbanen Infrastrukturen.
Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der lateinische Name Aquis Granni ist erst seit dem Frühmittelalter bekannt. Im Jahre 765 wird unter dem Frankenkönig Pippin der Jüngere erstmals der Name Aquis („bei den Wassern“) für das heutige Aachen genannt. Sein Sohn Karl der Große feierte dort im Jahr 768 in der Villa Aquis das Weihnachtsfest.[1] Der Name hat seinen Ursprung in den zahlreichen Aachener Thermalquellen an diesem Ort. Als Badeort und wegen der heißen Quellen, die in Thermen gefasst waren, war die Gegend schon bei den römischen Legionären sehr beliebt. Der Namenszusatz Granni geht auf den keltischen Wasser- und Bädergott Grannus zurück, der in der Interpretatio Romana mit Apollo gleichgesetzt war. Antike Quellen zur Verwendung dieser Namensgebung während der Römerzeit liegen nicht vor, jedoch kann eine solche auch nicht ausgeschlossen werden.[2]
Forschungsgeschichte, Besiedlung und Topographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die archäologische Forschung in Aachen wurde lange, mit kurzphasigen Ausnahmen, bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts, eher stiefmütterlich behandelt. Dies endete erst, als die Stadt mit Andreas Schaub im Jahr 2006 einen eigenen provinzialrömischen Stadtarchäologen bekam, der sich seither um die archäologischen und bodendenkmalpflegerischen Belange Aachens kümmert.
Spuren vorrömischer Besiedlung liegen – wenn man von den neolithischen Werkplätzen am Lousberg[3] und den bronzezeitlichen Hügelgräbern am peripher gelegenen Klausberg[4] einmal absieht – nur wenige vor. Einzelne Spuren deuten auf die Anwesenheit von Menschen in der Hallstattzeit und in der Latènezeit, jedoch ohne dass es Beweise für konkrete Siedlungen gäbe.[5] Die als Vicus anzusprechende römische Siedlung lag zwischen dem Johannis- und dem Paunellbach. Dieses Gebiet ist aufgrund seiner Geomorphologie mit Höhenunterschieden von bis zu 100 Metern nicht als siedlungsgünstiger Raum zu werten. Dessen ungeachtet wurde es schon früh von den Römern besiedelt. Erste Spuren weisen ans Ende des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung. Der Grund ist in den heißen Thermalquellen zu sehen, die aus dem am südöstlichen Rand der Stadt liegenden Höhenzug austreten und wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem immer noch aktiven Vulkangebiet Eifel stehen. Das bis zu 75 Grad heiße, leicht schwefelhaltige Wasser führt gelöste Mineralien aus dem devonischen Kalkgestein und anderen Nebengesteinen mit sich. Eine in rund 15 km Entfernung nördlich verlaufende frühaugusteische Überlandstraße von Bavai (Bagacum Nerviorum) über Tongern (Atuatuca Tungrorum), Heerlen (Coriovallum) und Jülich (Iuliacum) nach Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) erschloss das Gebiet. Zu dieser Fernstraße, die auch mit der modernen Namensschöpfung Via Belgica bezeichnet wird, führte von Aachen aus eine Stichstraßenverbindung nach Coriovallum (Heerlen) und querte dabei mittels einer Brückenkonstruktion den Johannisbach am heutigen südlichen Ende der Eilfschornsteinstraße.[6] Über Nebenstraßen, beispielsweise nach Mosa Traiectum (Maastricht), Porcetum und zum Vicus Gressenich, war der Ort regional gut vernetzt.[7] Im direkten Umfeld der Stadt gibt es weitere römische Siedlungsspuren, so wurde im Stadtbezirk Brand Eisen verarbeitet und im Stadtteil Forst-Schönforst Keramik produziert. Weitere Fundstellen haben zumeist einen landwirtschaftlichen Charakter und können als Villae rusticae angesprochen werden, so in den Bereichen Walheim/Friesenrath, Laurensberg-Süsterfeld und in Richterich-Butterweiden (lateinisch: Recteriacum).[8]
Archäologische Befunde und Funde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vicus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schon früh konnten bei archäologischen Grabungen augusteische Siedlungsbefunde entdeckt werden. 1927 fand der Aachener Museumskustos Otto Eugen Mayer an der Ostseite des Marktplatzes frühe römische Keramik. Weitere Ausgrabungen zeigten, dass der heutige Marktbereich in römischer Zeit mittels holzausgesteifter Kanäle trockengelegt worden war. Darüber errichteten die Römer auf Pfahlrosten stehende Schwellbalkenhäuser, sogenannte Streifenhäuser, eine für die römischen Nordwestprovinzen typische Bauform. Die Schwellbalken, Dielenböden und aufgehenden Wände der ältesten Gebäude konnten dendrochronologisch mit Fälldaten am „Hof“ zwischen 3 v. u. Z. und 10 u. Z und am „Markt“ für das Jahr 1 u. Z. datiert werden.[9] Eine römische Siedlungskontinuität ist bis in das fünfte Jahrhundert nachgewiesen.
Feuergefährliche Gewerbebetriebe befanden sich an der Peripherie der Stadt, so konnten insgesamt drei Töpfereien im Norden in den Bereichen Minoritenstraße[10] und Kleinkölnstraße,[11] und im Süden im Bereich des Alten Posthofs[12] nachgewiesen werden. Ein ausgesprochenes Handwerkerviertel befand sich vom ersten bis ins ausgehende dritte / beginnende vierte Jahrhundert im Bereich zwischen Büchelthermen und Großkölnstraße, wo Töpferöfen und am östlichen Ende der Antoniusstraße drei Eisenschmelzöfen identifiziert werden konnten.[13] Eine weitere Werkstatt, eine des dritten Jahrhunderts, die aus Tierknochen Nadeln anfertigte, wurde 2017 im östlichen Bereich der Rommelsgasse aufgedeckt.[14] Die neben den Knochen in unterschiedlichen Bearbeitungsstufen und fertigen Nadeln gemachten luxuriösen Beifunde (Schlangenfadenglas, der als Panther modellierte Griff eines Bronzegefäßes, sowie eine Gemme aus Jaspis) weisen auf einen wohlhabenden Fabrikanten.[15][16] Römischem Gesetz entsprechend außerhalb des geschlossenen Siedlungsbereichs lagen an den Ausfallstraßen die Gräberfelder, die im Westen auf dem Königshügel[17] und im Osten auf einem Eckgrundstück an der Miriamhilfstraße/Alexanderstraße[18] identifiziert wurden. Entgegen langjähriger Vermutungen hat sich der Siedlungsbereich in der Spätantike offenbar im vierten Jahrhundert noch nicht verkleinert, wie es in anderen römischen Siedlungen des Rheinlands geschah, sondern erst im fünften Jahrhundert. Wohl ist während der Reichskrise des 3. Jahrhunderts auf dem Markthügel eine Befestigung errichtet worden (siehe weiter unten im Abschnitt Spätrömische Befestigung).
Im Herbst 2014 wurde im Rahmen von Kanalisationsarbeiten an der Nordwestseite des „Hofs“, in Höhe der Einmündung der „Romaneygasse“ ein Inschriftenstein gefunden und 2016 entziffert.[19] Der Stein war zwar beschädigt, der wesentliche Teil der Inschrift konnte aber rekonstruiert werden:
“I]MPERA[tor Caesar
di]VI NER[vae fil(ius) Nerva
Trai]ANVS AV[g(ustus) Germ(anicus) pont(ifex) max(imus)
V tr]IB PO[t(estate) - - - imp(erator) - - -(?) co(n)s(ul) - - - p(ater) p(atriae)
- - -]OLO[- - -”
„Der Imperator Caesar, Sohn des vergöttlichten Nerva, Nerva Trajanus Augustus (mit dem Ehrennamen) Germanenbesieger, oberster Priester, im Besitz der tribunizischen Gewalt, Imperator, Konsul, Vater des Vaterlands ...“
Die Inschrift ist mehr als außergewöhnlich, impliziert sie doch, dass der Kaiser, vermutlich in seinen frühen Regierungsjahren, den Bau eines nicht bestimmbaren Gebäudes angeordnet und bezahlt hat, was normalerweise nur bei militärischen Anlagen geschah. Möglicherweise steht sie im Kontext umfangreicherer Baumaßnahmen im Stadtzentrum (Errichtung der Büchelthermen, Anlage des Forums), die wiederum Bestandteil eines provinzweiten, trajanischen Bauprogramms (Straßenbau, Gründung der Colonia Ulpia Traiana) waren.[20][21] Das unmittelbare Fundgebiet liegt im Bereich einer Portikus, die wohl die nordwestliche Begrenzung des dort vermuteten Forums bildete. Der nördliche Eingang des Forums war von einer weiteren, 7,10 m hohen Portikus geschmückt, die auf einem zweistufigen Stylobat stand. Das Stylobat wurde teilweise archäologisch ergraben und am Standort mit vier aufgehenden Säulen Korinthischer Ordnung rekonstruiert. Zum Dekor gehörten Blattkapitelle mit einer profilierten Archivolte sowie Pflanzen- und Schildreliefs im Stil kleinasiatischer Baukunst. Dagegen sprechen die Kapitelle mit wiegenförmigen Hüllblatt-Kelchen für eine lokale Anfertigung. Aufgrund stilistischer Merkmale wird die Portikus an das Ende des 2. / den Anfang des 3. Jahrhunderts datiert. Zwischen den 3,50 m breiten Säulenstellungen öffneten sich Ladenlokale zur Wandelhalle hin. Bei den begleitenden Raumfluchten der Ost- und Westseite könnte es sich um Tabernae gehandelt haben. Die Abmessungen des gesamten Forumsbereichs, der zugleich auch ein sakraler Bezirk gewesen sein könnte, dürften sich auf 65,50/67,50 m mal rund 81,00 m belaufen und damit 5265 m² bis 5467,5 m² umfasst haben.[22] (Siehe auch weiter unten im Abschnitt Kultbezirke.)
Unweit des Fundortes dieser Bauinschrift, in der Körbergasse, wurden 2016 erste Hinweise auf eine Benefiziarierstation in Form zweier Weihesteine gefunden.[23] Benefiziarier waren Principales (Unteroffiziere), die polizeiähnliche Aufgaben ausübten und direkt dem Statthalter unterstellt waren. Sie dienten entweder im Stab des Statthalters, oder waren auf Stationen in den Provinzen abkommandiert, in der Regel für ein halbes Jahr. Mit der Zeit entwickelten sie die Gewohnheit, jeweils am Ende ihrer halbjährigen Dienstzeit Weihesteine am Ort ihrer Tätigkeit aufzustellen, so auch in Aachen. Die beiden Steine nennen die Benefiziarier Atticius Severus, der unter dem zwischen den Jahren 142 und 150 in der Germania inferior amtierenden Statthalter Gaius Iulius Severus in Aachen seinen Dienst verrichtete, und Lucius Iucundinius Maximus, der schon von einem Inschriftenstein aus Rigomagus (Remagen) bekannt[24] und vermutlich zu Beginn des dritten Jahrhunderts in Aquae Granni stationiert war.[21][25]
- Funde aus dem Vicus von Aquae Granni
- Weihestein des Atticius Severus
(142 bis 150 u. Z.)
FO: Körbergasse
AO: Centre Charlemagne - Weihestein des Lucius Iucundinius Maximus
(Ende 2./Anfang 3. Jh.)
FO: Körbergasse
AO: Centre Charlemagne
Es ist bislang ungesichert und fraglich, ob im römischen Aachen auch ein szenisches Theater existierte. Der Fund einer tönernen Theatermaske am Büchel im Jahr 1959 heizte derartige Spekulationen an. Einige Beobachtungen am Markthügel sprechen durchaus dafür. Es erscheint auch nicht unwahrscheinlich, dass in einem Kurort eine solche Einrichtung zur Unterhaltung der Badegäste existierte. Entsprechende bauliche Befunde fehlen jedoch bisher, so dass die Vermutung eines solchen Bauwerks Spekulation bleiben muss.[26]
Die administrative Zugehörigkeit des römischen Aachens während des ersten bis dritten Jahrhunderts und die damit verbundene Frage, welcher Civitas der Ort angehört haben mag, wird seit über einhundert Jahren bislang ergebnislos diskutiert und war zwischenzeitlich, nicht zuletzt bedingt durch nationalchauvinistische Töne, heftig umstritten. Eine Theorie verortet Aquae Granni in der Civitas Tungrorum und damit auf dem Gebiet der Gallia Belgica, eine zweite Theorie lokalisiert die Stadt in der Civitas der Sunuker und somit auf dem Gebiet des Heeresbezirks und der späteren Provinz Germania inferior. Unstrittig ist die Provinzzugehörigkeit erst ab der Verwaltungsreform des Diokletian (284–305), nach der die Stadt eindeutig auf dem Territorium der neu geschaffenen Germania secunda lag. Der Rechtsstatus des Ortes, der durchaus einen urbanen Charakter hatte und in seiner Blütezeit eine Fläche von 20 bis 30 Hektar umfasste, ist nicht bekannt.[27]
Römisches Militär in Aachen (?)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stationierung von Militär im römischen Aachen kann als Bautrupp durchaus angenommen werden. Die zum Teil sehr umfangreichen Baumaßnahmen dürften durch eine kommunale Verwaltung allein kaum zu stemmen gewesen zu sein. In diesem Zusammenhang führten baubegleitende Untersuchungen im Bereich des Prinzenhofs im Jahr 2011 zu der Identifizierung eines 5,60 m breiten und 2,20 m tiefen römischen Spitzgrabens, wie er für Militärlager üblich war, in der Prinzenhofstraße.[28] Das Fundmaterial deutet auf eine kurzfristige Belegung dieses Lagers, bei dem es sich also um eine temporäre Einrichtung handeln dürfte. Ein entsprechendes Baulager im Bereich des Prinzenhofs wird vermutet, konnte aber bislang bei weiteren archäologischen Untersuchungen nicht nachgewiesen werden.[29] Für das erst jüngst nachgewiesene spätrömische Kastell auf dem Münsterhügel (siehe weiter unten im Abschnitt Spätantike Befestigung) fehlt bislang der Nachweis der dort stationierten Truppe.
Thermen
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im Centre Charlemagne
Die Siedlung wurde im Verlauf des ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung zum Teil in einen Kurort für das Exercitus Germaniae inferioris, die Truppen des Heeresbezirks und der späteren Provinz Germania inferior ausgebaut. Die älteste Thermenanlage entstand im Bereich des „Hofs“, wo die Reste eines Badebeckens mit randständigen Einzelwannen bekannt sind.[30] Die Wasserversorgung erfolgte über die heute mit Beton verfüllte und überbaute Quirinusquelle. Nord- und südöstlich des Beckens fanden sich die Spuren von Gebäuden unbestimmter Funktion.[31][32]
Die Thermen im „Hof“ waren zu einem nicht gesicherten Zeitpunkt nicht mehr ausreichend und wurden, wohl Ende des ersten / Anfang des zweiten Jahrhunderts (nach älteren Auffassungen schon in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts) von den Büchelthermen ersetzt, einer Thermenanlage, die mit einer bebauten Fläche von knapp 3000 m² zu den größeren derartigen Anlagen in der Provinz Germania inferior zählte.[33] Durch ihre Errichtung unmittelbar über Abwasserkanälen war für eine permanente Durchspülung gesorgt. Ihre Wasserversorgung erfolgte von der Kaiserquelle aus. Ein Umbau der Anlage erfolgte wohl gegen Ende des zweiten Jahrhunderts. Weitere Renovierungen ließen sich noch für das Ende des vierten Jahrhunderts feststellen. Die Verfüllung der vermutlich erst im fünften Jahrhundert aufgegebenen Thermen enthielt Keramik der späten Merowingerzeit / frühen Karolingerzeit.[34] Bemerkenswert ist der Befund einer großen öffentlichen Latrine nordöstlich vor den Büchelthermen,[35] die Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre von Leo Hugot nachgewiesen wurde.[36]
Die vermutlich jüngste Thermenanlage sind die Münsterthermen, die wohl frühestens in spättrajanischer oder – wahrscheinlicher – in hadrianischer Zeit errichtet wurden.[37] Es fanden sich dort Ziegelstempel der Legio VI Victrix, die bis zum Jahr 121 in Vetera stationiert war, und der Legio XXX Ulpia Victrix, die ihr dort ab 122 folgte. Möglicherweise ist die Erbauung in der Übergangszeit, also etwa zwischen den Jahren 120 und 125 erfolgt. Da an Ort und Stelle keine Quellen existierten, erfolgte die Versorgung mit Thermalwasser mittels Bleirohren aus der Quirinusquelle, nachdem die Thermen im „Hof“ aufgegeben worden waren, und die Frischwasserversorgung über eine Wasserleitung, die von einer Quelle in Burtscheid (in römischer Zeit: Porcetum) über zwei Kilometer nach Aachen führte.[38] Die Leitung war mit Ziegeln abgedeckt, deren Ziegelstempel VI VIC P F auf die Legio VI weisen. Die Thermen selbst waren eine äußerst komplexe Anlage, die sich in mindestens drei Gebäudetrakte gliederte und mit einer möglichen Gesamtfläche von über 6100 m² zu den größten Badeanlagen im gesamten Imperium zählte. In der Südwestecke des Komplexes befanden sich die Heilthermen mit zwei langrechteckigen Becken, davon eines mit einer Apsis, und einem Rundbecken. Südlich davon standen die Kessel mit Thermal- und Frischwasser. Nordwestlich der Heilthermen schloss der Bereich des „Wellnessbades“ an, das über zwei Apodyteria (Umkleideräume), ein Frigidarium (Kaltbad) mit zwei Kaltwasserbecken, ein Tepidarium (Laubad), ein Caldarium (Heißbad) und ein Sudatorium (Schwitzbad) verfügte, und somit über alle Einrichtungen, die für den traditionellen römischen Badeablauf erforderlich waren. Nördlich davon lagen zwei von teils beheizbaren Räumen umsäumte Freiflächen. Bei den Freiflächen könnte es sich um Freibadebereiche oder um Palaestrae (Sportgelände) gehandelt haben, bei den Räumen um Behandlungsräume oder Verpflegungsbetriebe. Die Münsterthermen waren wahrscheinlich noch im fünften Jahrhundert in Betrieb und bildeten die Fundamente späterer Gebäude (siehe weiter unten im Abschnitt Siedlungskontinuität zum Mittelalter).[39][40][41]
Kultbezirke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im ersten Viertel des 2. Jahrhunderts wurden die Thermen am Hof abgerissen und von einem 15 m mal 13 m messenden, nach Osten ausgerichteten gallo-römischen Umgangstempel ersetzt, der von Leo Hugot und Walter Sage in den 1960er Jahren ergraben wurde.[30][42] Südlich davon beobachtetes Mauerwerk interpretierte Sage als weiteren, kleinen Tempel, möglicherweise ein Vorgängerbau, der 12,00 m mal 10,43 m und dessen Cella 3,53 m mal 4,73 m maß und der ebenfalls gen Osten orientiert war. Die Eingänge waren von Pfeilern flankiert, was auf eine gegliederte Ordnung schließen lässt. Für welcher Gottheit die Tempel bestimmt waren, ist unklar, da keine Weihinschriften gefunden wurden. Der Fund einer Statuenbasis mit einem fragmentarisch erhaltenen Baumstamm, um den sich eine Schlange windet, lassen darauf schließen, dass hier ein Heiligtum des Heilgottes Aesculapius stand.[43]
Älter ist der unmittelbar östlich des größeren Tempels liegende Befund, die 3,10 m mal 5,00 m messende und von einem Tonnengewölbe überdachte Einfassung der Quirinusquelle, zu der eine mindestens achtstufige Treppe hinab führt und die von Leo Hugot als gleichzeitiges Nymphaeum gedeutet wurde.[44]

(nicht präzise datierbar)
FO: Buchkremerstraße 1a
AO: Centre Charlemagne
Erst im Jahr 2006 wurde der Aachener Stadtarchäologe Andreas Schaub darüber informiert, dass bereits 1974 ein römischer Inschriftenstein in der „Buchkremerstraße 1a“ entdeckt, im Auftrag des Besitzers einer Buchhandlung durch einen Steinmetzen „nachbearbeitet“ und dann in den Geschäftsräumen der Buchhandlung aufgestellt worden war. Die fachwissenschaftliche Nachuntersuchung ergab folgende Lesung:[45]
“NVMINIBVS
DIVOR(um) AVG(ustorum) IN
HONOREM DOMVS
[d]IVINAE IVL(ia) TIBERINA Q(uinti) IVL(i)
[Fl?]AVI VXO(r) (centurionis) L[e]G(ionis) XX VAL(eriae) VIC(tricis) AE
DES MATRI D[eu]M ET ISIDI EX VOTO
DE [sua? pecunia?] S(olvit)(?) L(ibens) M(erito)”
„Den Numen der vergöttlichten Kaiser, zu Ehren des göttlichen Kaiserhauses (hat) Julia Tiberina, Gattin des Quintus Julius Flavus, Zenturio der 20. Legion mit dem Beinamen Valeria Victrix, den Tempel für die Göttermutter [= Kybele] und für Isis gemäß eines Gelübdes (errichten lassen) aus eigenen finanziellen Mitteln; (das Gelübde) wurde gerne und nach Gebühr (erfüllt)“
Die Inschrift weist den Stein als Weihung zweier Tempel für die Göttinnen Kybele und Isis aus, ist aber weder durch den Text, noch durch den (zerstörten) archäologischen Befund datierbar. Eine Datierung ist nur annäherungsweise über die Stationierungen der Legio XX möglich, die sich nur bis zum Jahr 42 u. Z. in der Provinz Germania inferior befand und ab 43 zum Feldzug nach Britannien abkommandiert wurde. Erst ab dem Jahr 83 befand sich eine Vexillation dieser Legion wieder in Germanien, diesmal in der Germania superior zum Kampf gegen die Chatten. Ihr letzter Einsatz in Germanien ist für das Jahr 255 belegt, als wieder eine Vexillatio dieser Legion erfolgreich in Germanien kämpfte und danach an die Donaugrenze verlegt wurde. Natürlich ist aber bei dem hohen Grad der Mobilität im Imperium Romanum auch nicht auszuschließen, dass sich Tiberina vorübergehend in Aquae Granni aufhielt, während Quintus in Britannien seinen Dienst verrichtete.[46]
Weit außerhalb des römischen Siedlungsgebietes von Aachen, auf halbem Wege nach Porcetum fanden sich bereits 1899 vor dem Haus „Bachstraße 56“ die Mauern eines unregelmäßig oktogonalen Bauwerks[47] unweit der Stelle, an der die Wasserleitung von Porcetum nach Aquae Granni ihren Verlauf aus südsüdöstlicher Richtung nahezu rechtwinklig in westnordwestliche Richtung ändert. Einschiffige oktogonale Bauten sind ab dem 2./3. Jahrhundert bekannt und wurden zumeist in Tempelbezirken als Kultgebäude verwendet.[48] (Zur Aedicula im Elisengarten siehe im folgenden Abschnitt.)
Befunde im Elisengarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Jahren 2008/2009 wurden bauvorgreifend archäologische Maßnahmen im Hinblick auf die geplante Umgestaltung des Elisengartens vorgenommen. Dabei zeigten sich schon bald Befunde früherer Zeiten. Davon währte die Bebauung der Römerzeit vom Beginn des ersten bis zum Ende des vierten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, hatte einen ausgeprägt städtischen Charakter und wich in seiner nordwestlichen Ausrichtung der Gebäude von der restlichen Stadt dieser Zeit ab. Insgesamt wurden eine augusteische Holzbauphase und fünf folgende Steinbauphasen differenziert. Die Konzentration der Bebauung dünnten von Norden nach Süden, zum damaligen Bachbett der Pau hin aus. Aufgrund der begrenzten Ausgrabungsfläche konnten nur zwei Gebäude vollständig erfasst werden.
Die Datierung der frühen Holzbauphase erfolgte durch eine Münze des Augustus und Italische Terra Sigillata. Die ersten langrechteckigen Steinbauten bestanden aus 35 cm breiten Sockelmauern mit aufgehenden Fachwerkwänden und existierten nur von der Mitte bis in die zweite Hälfte des erstens Jahrhunderts. Offenbar gab es Probleme mit Stau- und Flutwasser, worauf der folgende Ausgleich des Geländes mit einer Lehmschicht und die Anlage eines Drainagekanals am Rand des Paubachtals vor der nächsten Bauphase weisen.
Die folgende zweite Steinbauphase dauerte vom letzten Drittel des ersten bis ins zweite Viertel des zweiten Jahrhunderts. Die Gebäude, deren nördliche Enden nicht ermittelt werden konnten, bestanden aus steinernen Sockelmauern, das Aufgehende aus Lehmziegeln oder Stampflehm. Bei dem östlichen Gebäude wurden die Außenmauern weiter genutzt, das Gebäudeinnere jedoch in einige kleinere Zimmer aufgeteilt, von denen die meisten über Herdstellen aus Ziegelplatten an der östlichen Außenmauer verfügten. Das Gebäude war vermutlich zweigeschossig, worauf die Befunde von Treppenhäusern schließen lassen, und wird als mögliche Herberge angesprochen, bei der sich die beheizbaren Wohnbereiche der zweiräumigen Wohneinheiten im Erdgeschoss, die Schlafbereiche im Obergeschoss befanden. Sein Ende fand dieses Bauwerk durch ein Schadfeuer mit dessen Brandschutt es vor der nächsten Bauphase einplaniert wurde.
Die dritte Steinbauphase währte vom zweiten Viertel bis mindestens zum Ende des zweiten / Beginn des dritten Jahrhunderts. Die niedergebrannte Herberge wurde durch ein 24 m langes, massives Steingebäude ersetzt, das wieder als Herberge diente, westlich davon wurde ein 9,27 m breites Steingebäude mit deutlicherer Nordausrichtung völlig neu hochgezogen. An seinen Längsseiten wurde der Neubau von steingefassten, mit Böden aus Ziegelplatten und Wänden aus wasserfestem Verputz versehenen Kanälen flankiert, bei denen nicht gesichert ist, ob sie der Versorgung mit Frischwasser oder der Entwässerung dienten. Östlich des Neubaus und nördlich der Herberge wurde eine kleine Aedicula mit lichten Weiten von 1,50 m mal 1,20 m identifiziert.
Die vierte und fünfte Steinbauphase im dritten und vierten Jahrhundert war charakterisiert durch das Zusammenfügen und Erweitern der bisher bestehenden Bauten zu einem größeren Gebäudekomplex. Der östliche Kanal wurde in seinem südlichen Teil abgebrochen und stattdessen in das westliche Gebäude geleitet, was in Anbetracht des abfallenden Geländes für eine Wasserversorgungsleitung spricht. Über dem Kanal wurde ein Korridor errichtet, der an seiner Südseite zu einem Raum oder Innenhof führte, der Ost- und Westgebäude miteinander verband. Die Aedicula wurde von einem Praefurnium für das Hypokaustum des nördlichen Raums des Ostgebäudes ersetzt, das jedoch in der fünften Steinbauphase wieder einplaniert wurde. In dieser letzten Steinbauphase wurde südöstlich des Ostgebäudes neues Mauerwerk festgestellt, dessen Funktion und Zugehörigkeit aufgrund der Begrenzung des Grabungsgeländes nicht mehr ermittelt werden konnte. Die jüngsten Münzen auf dem Ausgrabungsgelände waren Prägungen des Theodosius I. aus den Jahre 383 bis 395, womit ein Bestehen der römischen Besiedlung im Elisengarten noch zumindest für das komplette vierte Jahrhundert gesichert ist. Zur Relativität der Münzdatierung in spätrömischer Zeit siehe weiter unten im Abschnitt Siedlungskontinuität zum Mittelalter.[49][50]
Spätantike Befestigung
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Schon Otto Eugen Mayer hatte bei seinen Untersuchungen im Jahr 1924 wuchtiges Mauerwerk im vorderen Bereich des Grundstücks „Markt 46“ festgestellt.[51] Als im Jahr 2015 tief in den Boden eingreifende Baumaßnahmen im hinteren Bereich des Gebäudes durchgeführt, und neuerliche archäologische Beobachtungen erforderlich wurden, konnten Mayers Beobachtungen eindrucksvoll bestätigt werden. Inzwischen weiß man, dass der Markthügel von einer massiven steinernen Wehrmauer mit nach außen vorspringenden, runden Wehrtürmen umgeben war. Die nördliche Begrenzung lag am südlichen Rand des Karlshofes, die östliche im Büchel, zwischen den Hausnummern 4 und 9, die südliche im Katschhof, unmittelbar südlich des Rathauses und die westliche im westlichen Bereich des Marktes auf den Grundstücken der Hausnummer 29 und 31. Der polygonale Grundriss tendiert zur Form eines Kreises und umfasst eine Fläche von mehr als einem Hektar. Im hinteren Bereich des Gebäudes „Markt 46“ wurde ein Stück der Wehrmauer und ein Teil eines Wehrturms freigelegt.
Der Mauerabschnitt „Markt 46“ steht im Kontext der Befunde, die seit 2011 in der Krämerstraße, in der Jakobstraße an der Westseite des Marktes und westlich des Marienturms am Rathaus festgestellt wurden. Es handelt sich um eine 4,46 m breite Bruchsteinmauer mit einem bis zu 5,30 m breiten Fundament auf einem Rost aus Eichenpfählen. Der nun teilweise bekannte Kastellgrundriss orientiert sich an den topographischen Gegebenheiten des Markthügels. Ein bereits 2011 auf dem Katschhof auf 45 m Länge freigelegter, der Wehrmauer rund 15 m vorgelagerter, etwa sechs Meter breiter und zwei Meter tiefer Wehrgraben ist Bestandteil dieser Anlage. Auch wenn großflächige Untersuchungen des Kastellinneren auf Grund der baulichen Gegebenheiten auf dem Markthügel bislang nicht vorgenommen werden konnten, sind mindestens zwei Bauphasen nachgewiesen.[52][53][54][55]
Befunde in Laurensberg-Süsterfeld
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Vorgriff zum Bau der Ringstraße Aachen-West (Landstraße L 230n) wurden im Jahr 1982 zunächst östlich, später auch westlich der Süsterfeldstraße die Befunde römischer Bauten identifiziert und untersucht.[56] Dabei handelte es sich um Reste der Straße von Aquae Granni nach Coriovallum nebst einer Brücke, eine Thermenanlage sowie ein Wirtschaftsgebäude. Die Straße bestand aus einer 25 cm dicken Laufschicht aus Kieseln über einer 35 cm mächtigen Packung aus Kalkbruchsteinen. Sie querte den nach Nordosten fließenden Schwarzbach mittels einer massiven Brücke aus Eichenholz und datiert auf die erste Hälfte des ersten Jahrhunderts. Auf den gleichen Zeitraum (wenn auch etwas später als die Brücke) datiert das rund 300 m² große Wirtschaftsgebäude, das eine Holzbauphase und zwei Steinbauphasen aufweist. In einer der späteren Bauphasen wurde der nördliche Teil des Gebäudes mit zwei Hypokaustanlagen ausgestattet, so dass es als mögliche Darre angesprochen werden konnte. Zuletzt, während der zweiten Steinbauphase des Wirtschaftsgebäudes entstand die Thermenanlage. Möglicherweise waren Wirtschaftsgebäude und Badeanlage Bestandteile einer Villa rustica.[57][58] Gut zwei Kilometer nordwestlich beim Gut Paulinenhof wurden verschiedene rechteckige Mauerverläufe ausfindig gemacht, bei denen es sich um die Spuren eines Vicus handeln könnte.[59]
Siedlungskontinuität zum Mittelalter
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FO: Alexanderstraße
AO: LVR-Landesmuseum Bonn
Die Reihe der römischen Fundmünzen in Aachen endet in der Zeit des Theodosius I. (379-395), als generell im Rheinland die Versorgung mit frischem Geld endete. Zerstörungsspuren liegen jedoch keine vor und in einigen Baubefunden zeigt sich, dass römische Architektur in jüngere Bauten integriert wurde. Einzelne Straßenverläufe aus römischer Zeit spiegeln sich noch im mittelalterlichen, neuzeitlichen und heutigen Stadtbild wider. Baubefunden unter der karolingischen Pfalzkirche orientieren sich an den Mauerverläufen der Thermen, sind jünger als diese, aber älter als die karolingischen Befunde. Von dort stammende Keramikfunde aus dem 5. und 6. Jahrhundert, zwei Bronzemünzen aus dem Ostgotenreich (eine Prägung des Witichis (536-540) und eine des Totilas (542-552)), merowingerzeitliche Bestattungen, sowie Schmuckfragmente aus dem späten 7./frühen 8. Jahrhundert belegen eine kontinuierliche Besiedlung des Bereichs in nachrömischer Zeit. Funde des fünften bis siebten Jahrhunderts wurden auch an anderen Stellen des Stadtgebietes gemacht, so im Elisengarten, am Markt 52/54, in der Frère-Roger-Straße, der Pontstraße und am Templergraben. Eine lange Zeit so nicht vermutete Kontinuität zwischen Römer- und Karolingerzeit wird dadurch immer wahrscheinlicher.[60]
Präsentation und Denkmalschutz
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(Sommer 2014)
Die Präsentation der römischen Relikte Aachens erfolgt auf zweierlei Weise. Im Stadtbild selbst wurden seit 2006 inzwischen zahlreiche sogenannte Archäologische Fenster angelegt, in oder unter denen die (nicht nur) römischen Befunde in situ konserviert wurden. Das umfassendste Fenster ist das im Elisengarten, das einen Querschnitt der Befunde des historischen Aachens vom Neolithikum bis zum Mittelalter zeigt.[61][62] Ferner werden römische Befunde an folgenden Orten präsentiert:
- Archäologisches Fenster Münsterthermen im Dom mit Hypokaustum und Abwasserkanal[63]
- Archäologisches Fenster Markt 46 mit Resten eines spätrömischen Wehrturms[64]
- Archäologisches Fenster Ursulinerstraße 7/9 mit Resten einer Mauer[65]
- Archäologisches Fenster Buchkremerstraße 1-7 mit einem zwei Meter hohen, 1,20 m breiten und 2,60 m langen Teilstück einer Apsis der Büchelthermen[66]
Die museale Präsentation erfolgt im Centre Charlemagne,[67] dem Stadtmuseum Aachens.[68][69] Weitere Artefakte aus dem Aachener Stadtgebiet werden im LVR-Landesmuseum Bonn verwahrt.
Von den römischen Befunden sind eingetragene Bodendenkmale nach dem Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW):[70]
- Römischer Tempelbezirk Varnenum in Aachen-Kornelimünster
- Kaiserquelle, Bücheltherme und mittelalterliche Bebauung auf dem Grundstück Buchkremerstraße 2/4 in Aachen-Stadtmitte
- Katschhof, Markt und Hof in der Stadtmitte
- Römische und mittelalterliche Siedlungsreste Markt 1–3 in der Stadtmitte[71]
- Römische Mauer einer Portikus des 2./3. Jahrhunderts, Ursulinerstraße 7–9 in der Stadtmitte
Nachforschungen, Bergungen und Veränderungen sind dort ohne Einverständnis der zuständigen Denkmalbehörden untersagt, Zufallsfunde sind den Behörden zu melden.[72]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Diana Busse: Römische Malereifunde aus den Grabungen am Hof. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 147–150.
- Heinz Cüppers, Leo Hugot, Walter Sage: Aquae Granni. Beiträge zur Archäologie von Aachen. (= Rheinische Ausgrabungen, Band 22) Rheinland-Verlag, Köln 1982, ISBN 3-7927-0313-0. [in Teilen überholt]
- Eckhard Deschler-Erb, Sabine Deschler-Erb, Nadine Nolde, Andreas Schaub: Nachhaltiger und vielseitiger Umgang mit Ressourcen. Eine Knochen verarbeitende Werkstatt des 3. Jahrhunderts im vicus von Aquae Granni/Aachen. In: Archäologisches Korrespondenzblatt, Band 54, Heft 2, 2024, S. 223–250 (Digitalisat).
- Martin Engel: Das römische Stadtviertel am östlichen Markthügel. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 137–142.
- Jörg Fündling: Grenzland – aber welches? Rechtsstatus und Provinzzugehörigkeit des römischen Aachen. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 297–342.
- Daniel Gansera: Das älteste Thermalbad am Hof. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 125–130.
- Johannes Heinrichs: Der Raum Aachen in vorrömischer Zeit (ca. 200 – 1 v. Chr.) In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 13–96.
- Heinz Günter Horn (Hrsg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Theiss, Stuttgart, 1987, ISBN 3-8062-0312-1. [in Teilen überholt]
- Christoph Keller: Archäologische Forschungen in Aachen. Katalog der Fundstellen in der Innenstadt und in Burtscheid. von Zabern, Mainz 2004 (Rheinische Ausgrabungen, Band 55). [zum Teil überholt]
- Tanja Kohlberger-Schaub: Neues zu den römischen Münsterthermen. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 131–136.
- Jens Köhler: Aachen und die römischen Thermalbäder. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 207–260.
- Donata Kyritz, Andreas Schaub: Neues vom Aachener Markt. Das spätrömische Kastell und sein Nachleben. In: Archäologie im Rheinland 2015, 2016, S. 154–157 (Digitalisat).
- Kristina Markgraf: Römische Ziegelstempel vom Hof. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 143–146.
- Bernhard Pröschel: Die Rekonstruktion der Paläotopographie des Aachener Kessels . Dissertation an der RWTH, Aachen 2019 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Altfund von Gewicht. Eine römische Tempelbauinschrift aus Aachen. In: Archäologie im Rheinland 2006, 2007, S. 130–132 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Gedanken zur Siedlungskontinuität in Aachen zwischen römischer und karolingischer Zeit. In: Bonner Jahrbücher, Band 2008 (2008), 2010, S. 161–172 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Stadtarchäologie in Aachen. In: Archäologie im Rheinland 2011, 2012, S. 375–377 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Ausgrabungen im Aachener Pfalzbereich. In: Archäologie im Rheinland 2012, 2013, S. 169–171 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–206.
- Andreas Schaub: Tempel für Kybele und Isis in Aachen. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 261–268.
- Andreas Schaub, Klaus Scherberich: Eine Bauinschrift Trajans aus Aachen. In: Bonner Jahrbücher 215 (2015), 2016, S. 311–321 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Marmor, Müll und Ziegelsäulen… und ein Weihebezirk! In: Archäologie im Rheinland 2016, 2017, S. 135–137 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Steinreich durch Knochenarbeit. In: Archäologie im Rheinland 2017, 2018, S. 111–113 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Ungewöhnliche Einblicke rund um den Aachener Markt. In: Archäologie im Rheinland 2018, 2019, S. 106–108 (Digitalisat).
- Andreas Schaub: Zwischen vicus und Reichsstadt. Neue Siedlungsbefunde des 1.–16. Jahrhunderts in Aachen. In: Archäologie im Rheinland 2018, 2019, S. 375–377 (Digitalisat).
- Klaus Scherberich: Neue römische Inschriften aus Aachen. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 69–76.
- Helga Scholten: Urbanität und Romanisierung. Eine siedlungshistorische Einordnung Aachens. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 269–296.
- Dorothee Strauch: Römische Fundstellen in Aachen. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 100, 1995/96, S. 7–128.
- Gary White: Innenstadtgrabung im Aachener Elisengarten. In: Archäologie im Rheinland 2008, 2009, S. 108–118 (Digitalisat).
- Gary White: Die archäologische Ausgrabung im Elisengarten 2008/2009. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 151–158.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webauftritt der Stadtarchäologie Aachen, Arbeitskreis Römer
- Denkmalpflege und Archäologie auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Aachen
- Reste eines spätrömischen Kastells in Aachen entdeckt auf herder.de am 28. März 2024
- Offizielle Webpräsenz des Centre Charlemagne (deutsch, niederländisch, französisch, englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ernst Günther Grimme: Der Dom zu Aachen. Einhard-Verlag, Aachen 2000, ISBN 3-930701-75-8. S. 11–49.
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 135.
- ↑ Daniel Schyle: Der Lousberg in Aachen. Ein jungsteinzeitlicher Feuersteintagebau mit Beilklingenproduktion (= Rheinische Ausgrabungen. 66). von Zabern, Mainz 2010, ISBN 978-3-8053-4326-8.
- ↑ Bernhard Pröschel: Die Rekonstruktion der Paläotopographie des Aachener Kessels . Dissertation an der RWTH, Aachen 2019, hier: S. 24–26 (Digitalisat).
- ↑ Johannes Heinrichs: Der Raum Aachen in vorrömischer Zeit (ca. 200 – 1 v. Chr.) In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 13–96.
- ↑ Brücke über den Johannisbach bei 50° 46′ 36,2″ N, 6° 4′ 51″ O
- ↑ Dietmar Kottmann: Beobachtungen zum römischen Wegenetz im Aachener Umland. In: In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 343–354.
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 131 f.
- ↑ Helga Scholten: Urbanität und Romanisierung. Eine siedlungshistorische Einordnung Aachens. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 269–296.
- ↑ Töpfereibetrieb Minoritenstraße bei 50° 46′ 40,5″ N, 6° 5′ 10,5″ O
- ↑ Töpfereibetrieb Kleinkölnstraße bei 50° 46′ 36″ N, 6° 5′ 8″ O
- ↑ Töpfereibetrieb Alter Posthof bei 50° 46′ 18,5″ N, 6° 5′ 7,5″ O
- ↑ Eisenschmelzereien bei 50° 46′ 37,2″ N, 6° 5′ 14,7″ O
- ↑ Nadelproduktion ungefähr bei 50° 46′ 32,75″ N, 6° 5′ 6,05″ O
- ↑ Andreas Schaub: Steinreich durch Knochenarbeit. In: Archäologie im Rheinland 2017, 2018, S. 111–113 (Digitalisat).
- ↑ Eckhard Deschler-Erb, Sabine Deschler-Erb, Nadine Nolde, Andreas Schaub: Nachhaltiger und vielseitiger Umgang mit Ressourcen. Eine Knochen verarbeitende Werkstatt des 3. Jahrhunderts im vicus von Aquae Granni/Aachen. In: Archäologisches Korrespondenzblatt, Band 54, Heft 2, 2024, S. 223–250 (Digitalisat).
- ↑ Gräberfeld Königshügel weitläufig um 50° 46′ 43″ N, 6° 4′ 12″ O
- ↑ Gräberfeld Miriamhilfstraße/Alexanderstraße bei 50° 46′ 43″ N, 6° 5′ 29,5″ O
- ↑ Fundort trajanischer Inschriftenstein bei 50° 46′ 31,4″ N, 6° 5′ 5,6″ O
- 1 2 Andreas Schaub, Klaus Scherberich: Eine Bauinschrift Trajans aus Aachen. In: Bonner Jahrbücher 215 (2015), 2016, S. 311–321 (Digitalisat).
- 1 2 3 Klaus Scherberich: Neue römische Inschriften aus Aachen. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 69–76.
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 177–180.
- ↑ Benefiziarierbezirk bei 50° 46′ 33,3″ N, 6° 5′ 7,45″ O
- ↑ CIL 13, 07817 = HD077734
- ↑ Andreas Schaub: Marmor, Müll und Ziegelsäulen… und ein Weihebezirk! In: Archäologie im Rheinland 2016, 2017, S. 135–137 (Digitalisat).
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 181–183.
- ↑ Jörg Fündling: Grenzland – aber welches? Rechtsstatus und Provinzzugehörigkeit des römischen Aachen. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 297–342.
- ↑ Baulager um 50° 46′ 21″ N, 6° 5′ 2,5″ O
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 184 f.
- 1 2 Fundbereich Hof weitläufig um 50° 46′ 31,5″ N, 6° 5′ 6,75″ O
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 161 f.
- ↑ Daniel Gansera: Das älteste Thermalbad am Hof. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 125–130.
- ↑ Büchelthermen bei 50° 46′ 32″ N, 6° 5′ 9″ O
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 162–164.
- ↑ Öffentliche Latrine bei 50° 46′ 33,05″ N, 6° 5′ 11,65″ O
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 180 f.
- ↑ Münsterthermen bei 50° 46′ 28,45″ N, 6° 5′ 1,55″ O
- ↑ Lothringerstraße: Archäologen machen seltenen Fund auf wir-frankenberger.de vom 5. Dezember 2019, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 165–168.
- ↑ Tanja Kohlberger-Schaub: Neues zu den römischen Münsterthermen. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 131–136.
- ↑ Jens Köhler: Aachen und die römischen Thermalbäder. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 207–260.
- ↑ Leo Hugot: Ausgrabungen und Forschungen in Aachen. In: Heinz Cüppers, Leo Hugot, Walter Sage (Hrsg.): Aquae Granni. Beiträge zur Archäologie von Aachen. (= Rheinische Ausgrabungen, Band 22) Rheinland-Verlag, Köln 1982, ISBN 3-7927-0313-0, S. 115–173, hier: S. 135 f. und Walter Sage: Die Ausgrabungen am Hof 1965. In: Heinz Cüppers, Leo Hugot, Walter Sage (Hrsg.): Aquae Granni. Beiträge zur Archäologie von Aachen. (= Rheinische Ausgrabungen, Band 22) Rheinland-Verlag, Köln 1982, ISBN 3-7927-0313-0, S. 91–100.
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 173.
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 174.
- ↑ AE 2006, 0864 = Lupa 27283
- ↑ Andreas Schaub: Tempel für Kybele und Isis in Aachen. In: Raban von Haehling und Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 261–268.
- ↑ Oktogonales Kultgebäude bei 50° 46′ 7,4″ N, 6° 5′ 56,2″ O
- ↑ Andreas Schaub: Aachen in römischer Zeit aus archäologischer Sicht. Versuch einer Neubewertung. In: Raban von Haehling, Andreas Schaub (Hrsg.): Römisches Aachen. Archäologisch-historische Aspekte zu Aachen und der Euregio. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2598-2, S. 131–205, hier: S. 174–176.
- ↑ Gary White: Innenstadtgrabung im Aachener Elisengarten. In: Archäologie im Rheinland 2008, 2009, S. 108–118 (Digitalisat).
- ↑ Gary White: Die archäologische Ausgrabung im Elisengarten 2008/2009. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 151–158.
- ↑ Otto Eugen Mayer: Altertumsfunde. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 48/49, 1926/27, S. 273–276.
- ↑ Donata Kyritz, Andreas Schaub: Neues vom Aachener Markt. Das spätrömische Kastell und sein Nachleben. In: Archäologie im Rheinland 2015, 2016, S. 154–157 (Digitalisat).
- ↑ Andreas Schaub: Ungewöhnliche Einblicke rund um den Aachener Markt. In: Archäologie im Rheinland 2018, 2019, S. 106–108 (Digitalisat).
- ↑ Patrick Düntzer: Ein kleiner, aber tiefer Schnitt durch den Aachener Markthügel. In: Archäologie im Rheinland 2019, 2020, S. 123–125 (Digitalisat).
- ↑ Reste eines spätrömischen Kastells in Aachen entdeckt auf herder.de am 28. März 2024, abgerufen am 31. Juli 2026.
- ↑ Befunde Laurensberg-Süsterfeld weitläufig um 50° 46′ 7,4″ N, 6° 5′ 56,2″ O
- ↑ Jahresbericht des Staatlichen Vertrauensmanns für kulturgeschichtliche Bodenaltertümer vom 1. Januar bis 31. Dezemberg 1982. In: Bonner Jahrbücher 184, 1984, S. 697 f. (Digitalisat).
- ↑ Ausgrabungen, Funde und Befunde 1991. In: Bonner Jahrbücher 193/1993, 1994, S. 309 (Digitalisat).
- ↑ Ausgrabungen, Funde und Befunde 1993. In: Bonner Jahrbücher 195/1995, 1996, S. 502 (Digitalisat).
- ↑ Andreas Schaub: Gedanken zur Siedlungskontinuität in Aachen zwischen römischer und karolingischer Zeit. In: Bonner Jahrbücher, Band 2008 (2008), 2010, S. 161–172 (Digitalisat).
- ↑ Archäologisches Fenster Elisengarten bei 50° 46′ 28,05″ N, 6° 5′ 9,65″ O
- ↑ Andreas Schaub: Für jedermann sichtbar. Archäologische Fenster in Aachen. In: Ders. (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 43–47.
- ↑ Archäologisches Fenster Münsterthermen bei 50° 46′ 28,45″ N, 6° 5′ 1,55″ O
- ↑ Archäologisches Fenster Markt 46 bei 50° 46′ 35,25″ N, 6° 5′ 4,65″ O
- ↑ Archäologisches Fenster Ursulinerstraße 7/9 bei 50° 46′ 29,05″ N, 6° 5′ 7,65″ O
- ↑ Archäologisches Fenster Buchkremerstraße 1-7 bei 50° 46′ 30,05″ N, 6° 5′ 10,9″ O
- ↑ Centre Charlemagne bei 50° 46′ 32,55″ N, 6° 5′ 0,25″ O
- ↑ Frank Pohle: Vom Lehrbuch zur Erzählung. Die Neupräsentation der römischen Geschichte Aachens im Centre Charlemagne. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2018, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 29–36.
- ↑ Offizielle Webpräsenz des Centre Charlemagne, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Bodendenkmäler Aachens auf geoportal.aachen.de, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ Bodendenkmal Markt 1-3 bei 50° 46′ 33,15″ N, 6° 4′ 56,35″ O
- ↑ DSchG NRW in der Fassung vom 1. Juni 2022, abgerufen am 26. Juli 2026.
Koordinaten: 50° 47′ N, 6° 5′ O