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Aaron Bridgers

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Aaron Ruben Bridgers (* 10. Januar 1918 in Winston-Salem, North Carolina, USA; † 3. November 2003 in Villiers-le-Bel, Frankreich) war ein US-amerikanischer, später französischer Jazzmusiker (Piano, Komposition).

Leben und Wirken

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Bridgers wuchs in Winston-Salem auf, wo er klassisches Klavier spielen lernte. Art Tatum, bei dem er auch Unterricht nahm, weckte sein Interesse für den Jazz.[1] 1939 lernte er Duke Ellington in Winston-Salem kennen. Er zog nach New York City, wo ihn Mercer Ellington mit Billy Strayhorn bekannt machte, der bald sein Lebenspartner wurde.[2] Mit ihm lebte er von 1940 bis 1947 zusammen. Dann zog er nach Frankreich. Dort erhielt er sein erstes professionelles Engagement in Paris. Daraufhin spielte er in Bars, Restaurants und Nachtclubs wie dem Ringside, dem Le Bœuf sur le Toit, dem Living Room und dem Mars Club. Er trat im Radio und Fernsehen sowie als Pianist in dem Spielfilm Paris Blues (1961) auf, für den Ellington und Strayhorn die Filmmusik schrieben. Er pflegte seine Freundschaft zu Strayhorn, wann immer dieser Paris besuchte. 1974 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an. Außer in Paris trat Bridgers auch in anderen europäischen Städten wie Kopenhagen und Venedig auf und spielte zudem auf der Insel Capri.[1] Unter eigenem Namen legte er 1950 das Album Music for Dreaming mit Songs von George Gershwin, Ellington/Strayhorn und Jimmy Davis/Ram Ramirez vor.

In seinen späteren Jahren ließ das Interesse an Bridgers’ Pianospiel nach und er zog sich 1995 zurück. Seine letzte Aufnahme entstand 1999 als einer von elf Pianisten auf der Tribute-CD „Ellington Moods“ des Tissendier Septet. Seine dort gespielte Komposition war Strayhorn gewidmet und erinnert an einen Philodendron, den dieser ihm einst geschenkt hatte.[2] Als Schauspieler war er zudem 1984 an der Fernsehserie Série noire beteiligt.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Aaron Bridgers bei AllMusic (englisch)
  2. 1 2 Kevin Henriques: Aaron Bridgers. In: The Guardian. 22. Dezember 2003 (englisch, theguardian.com).