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AMD Ryzen

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Produktion: seit 2. März 2017
Produzenten:
Prozessortakt: 1.2 GHz bis 5.7 GHz
Befehlssatz: AMD64 (x86-64)
Mikroarchitektur:
Zen, Zen+, Zen 2, Zen 3, Zen 3+, Zen 4, Zen 5
GPU-Architektur: Radeon
Sockel:
AMDs offizielle Wortmarke der Mikroprozessor-Serie Ryzen
AMD Ryzen 7 3700X, Oberseite mit Beschriftung und Unterseite mit Pins

Ryzen ist eine Marke[1] für Multi-Kern-x86-64-Mikroprozessoren, die von AMD für Desktop-, Mobil-, Server- und Embedded-Plattformen entwickelt und vermarktet werden und auf der Zen-Mikroarchitektur basieren. Sie umfasst Prozessoren (CPUs), die für die Segmente Mainstream, Enthusiasten, Server und Workstations vermarktet werden, sowie Accelerated Processing Units (APUs), die für die Segmente Mainstream und Einstiegsklasse sowie für Anwendungen in eingebetteten Systemen vermarktet werden.

Ein Großteil der Ryzen-Desktop-Produkte von AMD basiert auf den Plattformen AM4 und AM5. Im August 2017 brachte AMD seine Ryzen-Threadripper-Reihe auf den Markt, die sich an Enthusiasten und den Workstation-Markt richtet. Ryzen Threadripper nutzt andere, größere Sockel wie sTR4, sTRX4, sWRX8 und sTR5, die zusätzliche Speicherkanäle und PCI-Express-Lanes unterstützen. Mit der Veröffentlichung der Zen-4-Produkte Ende 2022 stellte AMD bei den Ryzen-Desktop-Prozessoren für Endverbraucher auf die AM5-Plattform um.

Ryzen nutzt die Zen-Mikroarchitektur, eine Neugestaltung, die AMD nach einem Jahrzehnt fast vollständiger Abwesenheit seit 2006 wieder auf den Markt für High-End-CPUs zurückbrachte.[2] AMDs Hauptkonkurrent Intel hatte dieses Marktsegment seit der Einführung seiner Core-Mikroarchitektur und des Core 2 Duo im Jahr 2006 weitgehend dominiert.[3] Ebenso hatte Intel seine frühere Pentium-4-Produktreihe aufgegeben, da deren NetBurst-Mikroarchitektur in Bezug auf Preis und Effizienz nicht mit dem Athlon XP von AMD mithalten konnte und auch hinsichtlich der reinen Leistung den Athlon 64 und 64 X2 unterlegen war.[4]

Bis zur Markteinführung von Ryzen Anfang 2017 baute Intel seine Marktdominanz gegenüber AMD weiter aus – dank der Einführung der Intel-Core-Produktreihe und der entsprechenden Markenführung sowie der erfolgreichen Umsetzung der mittlerweile bekannten „Tick-Tock“-Strategie für die Veröffentlichung neuer Prozessoren. Diese Strategie war vor allem dafür bekannt, dass jedes Jahr abwechselnd eine neue Mikroarchitektur und ein neuer Fertigungsprozess eingeführt wurden. Intel hielt diesen Release-Rhythmus fast ein Jahrzehnt lang ein, beginnend mit der Einführung des 65-nm-Conroe im dritten Quartal 2006 bis hin zur Veröffentlichung der 14-nm-Broadwell-Desktop-CPUs, deren Markteinführung sich um ein Jahr von 2014 auf das dritte Quartal 2015 verzögerte. Die Verzögerung machte eine Aktualisierung der bestehenden 22-nm-Haswell-CPU-Produktreihe in Form von „Devil’s Canyon“ erforderlich und beendete damit offiziell das „Tick-Tock“-Modell als Praxis.[5][6] Diese Ereignisse waren für AMD von Bedeutung, da Intels Verzögerungen bei der Weiterentwicklung des „Tick-Tock“-Modell dazu beitrugen, sowohl anfängliche als auch kontinuierlich wachsende Marktchancen für AMDs Ryzen-CPUs und letztlich für den Erfolg der Zen-Mikroarchitektur insgesamt zu schaffen.

Erwähnenswert ist auch die Einführung der Bulldozer-Mikroarchitektur von AMD im Jahr 2011, die zwar wie Zen ein von Grund auf neu entwickeltes CPU-Design war, jedoch vor allem für parallele Berechnungen konzipiert und optimiert worden war. Dies führte zu einer deutlich schlechteren Leistung in der Praxis bei allen Workloads, die nicht stark multithreaded waren, was damals noch auf die überwiegende Mehrheit zutraf. Dies führte dazu, dass sie in praktisch allen Bereichen außerhalb der reinen Multithread-Leistung und ihres Einsatzes in stromsparenden APUs mit integrierter Radeon-Grafik völlig wettbewerbsunfähig war.[7] Trotz einer Verkleinerung des Chips und mehrerer Überarbeitungen der Bulldozer-Architektur konnten Leistung und Energieeffizienz nicht mit den Konkurrenzprodukten von Intel mithalten.[8] All dies zwang AMD schließlich dazu, den gesamten High-End-CPU-Markt (einschließlich Desktop-PCs, Laptops sowie Server und Unternehmensanwendungen) bis zur Veröffentlichung von Ryzen im Jahr 2017 vollständig aufzugeben.

Ryzen basiert auf der Zen-Mikroarchitektur, einer Neuentwicklung für den Endverbrauchermarkt. Die Architektur ermöglichte AMD die Rückkehr in den High-End-CPU-Markt und bot eine Produktpalette, die mit Intels Angeboten konkurrierte.[9][10] Ryzen-Prozessoren verfügen über mehr Rechenkernen als vergleichbare Intel-Core-Prozessoren und bieten bei ähnlichem Preis eine höhere Multithread-Leistung.[11][12] Die Zen-Architektur liefert eine Verbesserung von 52 % bei den Befehlen pro Taktzyklus (IPC) gegenüber dem AMD-Kern der Vorgängergeneration „Bulldozer“, ohne den Stromverbrauch zu erhöhen.[13] Die Änderungen an der Befehlssatzarchitektur sorgen zudem für Binärcode-Kompatibilität bei AMDs Prozessoren.[14]

Seit der Einführung von Ryzen ist der Marktanteil von AMD bei CPUs gestiegen, während der von Intel stagniert oder zurückgegangen ist.[15]

Veröffentlichung

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AMD kündigte am 13. Dezember 2016 eine neue Prozessorserie namens Ryzen an und brachte diese im ersten Quartal 2017 auf den Markt,[1] die erste von mehreren Generationen. Die Ryzen-1000-Serie verfügte bis zu acht Kerne und sechzehn Threads und wies eine Steigerung der Instruktionen pro Zyklus (IPC) um 52 % gegenüber den Vorgängermodellen auf, nämlich gegenüber der früheren Excavator-Mikroarchitektur von AMD.[13]

Die zweite Generation der Ryzen-Prozessoren, die Ryzen-2000-Serie, die im April 2018 auf den Markt kam, basierte auf der Zen+-Mikroarchitektur. Die Gesamtleistung stieg um 10 % (davon entfielen etwa 3 % auf den IPC und 6 % auf die Taktfrequenz).[16] Vor allem aber wurden mit Zen+ die Cache- und Speicherlatenzen behoben, die zuvor wesentliche Schwachstellen dargestellt hatten.[17]

Die dritte Generation der Ryzen-Prozessoren, die Ryzen-3000-Serie, kam am 7. Juli 2019 auf den Markt. Sie basiert auf der Zen-2-Architektur von AMD und zeichnet sich durch erhebliche Designverbesserungen aus, darunter eine durchschnittliche IPC-Steigerung um 15 % sowie eine Verdopplung der Gleitkomma-Leistung auf einen vollständig 256-Bit-breiten Ausführungsdatenpfad, ähnlich wie bei Intels 2014 veröffentlichtem Haswell,[18] eine Umstellung auf ein Chiplet-Gehäusedesign im Multi-Chip-Modul-Stil (MCM) sowie eine weitere Verkleinerung auf den 7-nm-Fertigungsprozess der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Am 16. Juni 2020 stellte AMD neue Prozessoren der Ryzen-3000XT-Serie vor, die im Vergleich zu den 3000X-Prozessoren über höhere Boost-Taktfrequenzen und weitere kleinere Leistungsverbesserungen verfügen.[19]

Am 8. Oktober 2020 stellte AMD die Zen-3-Architektur für seine Prozessoren der Ryzen-5000-Serie vor, die eine IPC-Verbesserung von 19 % gegenüber Zen 2 bietet und auf dem gleichen 7-nm-Prozessknoten von TSMC basiert, wobei die Standard-Boost-Taktfrequenzen zum ersten Mal seit AMDs Piledriver 5 GHz überschreiten.[20] Darauf folgte am 4. Januar 2022 eine ungewöhnlich kurzfristige Zwischenveröffentlichung der ausschließlich für Mobilgeräte bestimmten Prozessoren der Ryzen-6000-Serie, die den leicht modifizierten Zen-3+-Kern im 6-nm-Prozess von TSMC nutzen und bei denen eine Leistungssteigerung von bis zu 15 % durch höhere Taktfrequenzen statt durch IPC angegeben wird.[21]

Die Ryzen-7000-Serie wurde am 27. September 2022 für Desktop-PCs auf den Markt gebracht. Sie verfügt über eine Zen-4-Architektur mit einer Steigerung der IPC um 13 % und einer höheren Taktfrequenz um 15 %, was laut Herstellerangaben zu einer Steigerung der Single-Thread-Leistung um fast 30 % führt.[22] Die Ryzen-7000-Serie verfügt außerdem über einen brandneuen AM5-Sockel und nutzt DDR5-Speicher.

Die auf der Zen-5-Architektur basierende Ryzen-9000-Serie kam nach einer kurzfristigen Verschiebung gestaffelt am 8. und 15. August 2024 auf den Markt.[23] Zen-5-Prozessoren werden bei TSMC überwiegend im N4P-Prozess gefertigt. Gegenüber Zen 4 beziffert AMD eine durchschnittliche IPC-Steigerung von 16 %. Außerdem verfügt Zen 5 über einen vollständigen 512-Bit breiten Datenpfad für AVX-512-Befehle, während Zen 4 solche Befehle in zwei 256-Bit-Operationen aufteilen musste.[24]

Threadripper-Serie

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Die Threadripper-Serie, die auf High-End-Desktops (HEDT) und professionelle Workstations ausgerichtet ist, entstand nicht im Rahmen eines Geschäftsplans oder einer konkreten Roadmap. Stattdessen erkannte ein kleines Team innerhalb von AMD die Möglichkeit, die Vorteile der Ryzen- und EPYC-Roadmaps zu nutzen, um AMD die Führungsposition bei der Leistung von Desktop-CPUs zu sichern. Nachdem das Team in der Freizeit erste Fortschritte erzielt hatte, erhielt das Projekt grünes Licht und wurde bis 2016 in die offizielle Roadmap aufgenommen.[25]

Ryzen AI ist der Markenname für die KI-Technologie von AMD, die auf geistigem Eigentum basiert, das AMD durch die Übernahme von Xilinx erworben hat.[26] AMD Ryzen AI nutzt eine neuronale Verarbeitungseinheit (NPU) mit XDNA-Architektur, die auf KI-Engines, einer Radeon-Grafik-Engine und Ryzen-Prozessorkernen basiert.[27][28] Die Mitte 2023 mit der mobilen Ryzen-7040-Serie eingeführte Technologie eignet sich für Anwendungen mit neuronalen Netzen, darunter Kamera-Hintergrundeffekte, Spracherkennung, die Entfernung von Bildartefakten und Hautglättung.[29] Die Ausführung von Aufgaben mit neuronalen Netzen ist auf einer Allzweck-CPU rechenintensiv, was zu hohem Energieverbrauch und erhöhter Wärmeentwicklung führt. Ein KI-Beschleuniger ist ein Koprozessor, der speziell für die effiziente Verarbeitung neuronaler Netze entwickelt wurde. Konzeptuell ähnelt er anderen spezialisierten Verarbeitungseinheiten zur Arbeitsentlastung, etwa Videodekodern oder FPGAs.[26]

Der Software-Support für Microsoft Windows wurde im Dezember 2023 eingeführt,[30] während der Software-Support für Linux im Januar 2024 eingeführt wurde.[31]

Handheld-Gaming

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Unterstützte Betriebssysteme

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AMD hat bestätigt, dass Computer mit Ryzen-CPUs sowohl Windows 7 als auch Windows 8 in den 64-Bit- und 32-Bit-Versionen starten können. Neuere Hardware, darunter AMD Ryzen und Intel-Kaby-Lake sowie spätere Modelle, wird von Microsoft jedoch offiziell nur unter Windows 10 unterstützt. Windows Update verhindert die Installation von Updates auf neueren Systemen, auf denen ältere Windows-Versionen laufen. Diese Einschränkung lässt sich jedoch mit einem inoffiziellen Patch umgehen.[32] Windows 11 wird offiziell nur auf Ryzen-APUs und -CPUs mit Zen+-Architektur oder neuer unterstützt. Systeme mit CPUs oder APUs auf Basis der Zen-Architektur haben keinen Anspruch auf Updates.[33][34][35]

Obwohl AMD ursprünglich angekündigt hatte, dass für Windows 7 keine offiziellen Ryzen-Chipsatztreiber bereitgestellt würden,[36] sind diese dennoch in den Chipsatztreiberpaketen enthalten.[37]

Für die vollständige Unterstützung der Leistungsfunktionen von Ryzen-Prozessoren unter Linux ist die Kernel-Version 4.10 (veröffentlicht im Februar 2017) oder eine neuere Version erforderlich.[38]

Zen war die erste völlig neue Mikroarchitektur von AMD seit fünf Jahren. Die ersten Ryzen-Prozessoren (1700, 1700X und 1800X) kamen Anfang März 2017 auf den Markt.[2][39] Trotz anfänglicher Optimierungsdefizite wurde sie von den meisten Hardware-Testern positiv bewertet.[40][41] Die ersten Ryzen-Chips waren mit bereits auf dem Markt befindlicher Software und Spielen kompatibel, zeigten eine außergewöhnlich gute Leistung in Workstation-Szenarien und eine solide Performance in den meisten Gaming-Anwendungen. Im Vergleich zu den mit Piledriver betriebenen FX-Chips liefen die Zen basierten Ryzen-Chips kühler, deutlich schneller und verbrauchten weniger Strom. Der IPC-Anstieg wurde schließlich auf 52 % gegenüber Excavator beziffert, einer Architektur, die den Vorgängern der AMD-FX-Serie für Desktops, wie dem FX-8350 und dem FX-8370, um zwei ganze Generationen voraus war.[13] Zwar blieb Zen in Bezug auf den IPC und damit den Single-Thread-Durchsatz hinter Intels Kaby-Lake zurück, doch glich AMD dies durch eine höhere Kernenzahl aus, die von multithreaded Anwendungen genutzt werden konnte. Stromverbrauch und Wärmeabgabe erwiesen sich als konkurrenzfähig gegenüber Intel, und die mitgelieferten Wraith-Kühler konnten im Allgemeinen mit teureren Nachrüstmodellen mithalten.

Die Multithread-Leistung des Ryzen-7-1800X lag in einigen Fällen bei der Verwendung von Blender oder anderer Open-Source-Software etwa viermal so hoch wie die des AMD-FX-8370 bzw. fast doppelt so hoch wie die des Intel-Core-i7-7700K. Ein Rezensent stellte fest, dass Ryzen-Chips bei Nutzung aller acht Kerne in der Regel die konkurrierenden Intel Core i7-Prozessoren übertreffen, und das zu einem Bruchteil des Preises.[42]

Ein Kritikpunkt einiger Rezensenten war jedoch, dass Ryzen-Prozessoren bei älteren Spielen oder einigen neueren Spielen bei gängigen Auflösungen wie 720p oder 1080p hinter ihren Intel-Pendants zurückblieben.[43] AMD räumte das Leistungsdefizit bei Spielen mit niedrigen Auflösungen in einem „Ask Me Anything“-Thread auf Reddit ein und erklärte dort, dass Updates und Patches entwickelt würden.[44] Nachfolgende Updates für „Ashes of the Singularity: Escalation“ und „Rise of the Tomb Raider“ steigerten die Bildraten auf Ryzen-Systemen um 17–31 %.[45][46] Im April 2017 kündigte der Entwickler id Software an, dass seine Spiele künftig die auf Ryzen-CPUs verfügbare höhere Parallelität nutzen würden.[47]

Es gab Vermutungen, dass Anwendungen mit geringer Thread-Auslastung Ryzen-Prozessoren oft nicht voll auslasteten. Dies führte zu niedrigeren Benchmark-Ergebnissen als erwartet, da Zen im Vergleich zu Kaby Lake geringere IPC-Leistung durch die höhere Kernanzahl ausgleicht.[48][49][50] AMD und andere haben jedoch argumentiert, dass die Thread-Planung nicht das grundlegende Problem für die Leistung unter Windows 10 darstellt.[51][37]

Bekannte Probleme

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Wie fast alle modernen Hochleistungsprozessoren war auch Ryzen anfällig für die „Spectre“-Sicherheitslücken. Die Sicherheitslücken können ohne Hardware-Änderungen durch Mikrocode-Updates und Betriebssystem-Anpassungen behoben werden, allerdings verursachen die Gegenmaßnahmen Leistungseinbußen.[52] Ryzen und Epyc weisen je nach Arbeitslast einen Leistungsabfall von bis zu 20 % durch die Abhilfemaßnahmen auf,[53] was im Vergleich zu einem Leistungsabfall von bis zu 30 % bei Intel-Core-i- und Xeon-Prozessoren in einigen Benchmarks[54][55] als weniger gravierend einzustufen ist, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass AMD-Prozessoren keine Gegenmaßnahmen gegen die verwandte „Meltdown“-Sicherheitslücke benötigen.[56]

Zen 2, das 2019 eingeführt wurde, enthält hardwarebasierte Abwehrmaßnahmen gegen die Spectre-V4-Sicherheitslücke, die das Umgehen spekulativen Speicherns verhindert.[57][58]

Segmentierungsfehler

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Bei einigen frühen Lieferungen der Ryzen-1000-Prozessoren traten unter Linux bei bestimmten Workloads Segmentierungsfehler auf, insbesondere beim Kompilieren von Code mit der GNU-Compiler-Collection (GCC).[59] AMD bot an, die betroffenen Prozessoren durch neuere Modelle zu ersetzen, bei denen das Problem behoben war.[60]

Angebliche Sicherheitslücken

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Im März 2018 gab das israelische Computersicherheitsunternehmen CTS Labs an, schwerwiegende Sicherheitslücken im Sicherheitsprozessor des Ryzen-Chipsatzes entdeckt zu haben.[61] Unabhängige Sicherheitsexperten bestätigten, dass die Schwachstellen zwar real, aber weniger schwerwiegend als behauptet waren, da für ihre Ausnutzung lokale Administratorrechte benötigt wurden. AMD kündigte Firmware-Updates an, um diese Schwachstellen zu beheben.[62] CTS Labs veröffentlichte die Ergebnisse, nachdem es AMD nur 24 Stunden Zeit zur Stellungnahme gegeben hatte, was zu Vorwürfen führte, die Schwachstellen seien zum Zweck der Kursmanipulation veröffentlicht worden.[63]

Commons: AMD Ryzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 AMD Takes Computing to a New Horizon with Ryzen(TM) Processors. In: amd.com. 13. Dezember 2016, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  2. 1 2 Ian Cutress: The AMD Zen and Ryzen 7 Review: A Deep Dive on 1800X, 1700X and 1700. In: anandtech.com. 2. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  3. Anand Lal Shimpi: Intel's Core 2 Extreme & Core 2 Duo: The Empire Strikes Back. In: anandtech.com. 14. Juli 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2010; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  4. Yawar: Full Details about intel processor. In: processormag.com. 6. März 2023, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Mai 2023; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  5. Ian Cutress: Devil’s Canyon Review: Intel Core i7-4790K and i5-4690K. In: anandtech.com. 11. Juli 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juli 2014; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  6. Ian Cutress: The Intel Broadwell Desktop Review: Core i7-5775C and Core i5-5675C Tested (Part 1). In: anandtech.com. 2. Juni 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Juni 2015; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  7. Anand Lal Shimpi: The Bulldozer Review: AMD FX-8150 Tested. In: anandtech.com. 12. Oktober 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 2011; abgerufen am 14. Juli 2026 (englisch).
  8. Ian Cutress: Who Controls the User Experience? AMD’s Carrizo Thoroughly Tested. In: anandtech.com. 4. Februar 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2016; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  9. Sebastian Anthony, Mark Walton: AMD’s Zen CPU is now called Ryzen, and it might actually challenge Intel. In: arstechnica.com. 13. Dezember 2016, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  10. Matthew Murray: AMD’s New Desktop Processors for 2018: What You Need to Know. In: tomsguide.com. 8. Januar 2018, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  11. Ian Cutress: Conclusions: AMD is Competing in HEDT Again - The AMD Zen and Ryzen 7 Review: A Deep Dive on 1800X, 1700X and 1700. In: anandtech.com. 2. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. September 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  12. AMD Ryzen 5 vs Intel i5: A Comprehensive Comparison. In: geekompc.com. 13. Februar 2026, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  13. 1 2 3 Ian Cutress: AMD Launches Ryzen: 52% More IPC, Eight Cores for Under $330, Pre-order Today, On Sale March 2nd. In: anandtech.com. 22. Februar 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  14. [PATCH] add znver1 processor. In: sourceware.org. Abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  15. AMD vs Intel Market Share. In: cpubenchmark.net. 1. August 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  16. Ian Cutress: The AMD 2nd Gen Ryzen Deep Dive: The 2700X, 2700, 2600X, and 2600 Tested. In: anandtech.com. 19. April 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2018; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  17. Ian Cutress: AMD Ryzen 2nd Gen Details: Four CPUs, Pre-Order Today, Reviews on the 19th. In: anandtech.com. 13. April 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2018; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  18. Steven Walton: AMD Ryzen 5000 IPC Performance Tested. In: techspot.com. 16. November 2020, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  19. John Loeffler: New AMD Ryzen 3000 XT processors are coming one year after the originals. In: techradar.com. 16. Juni 2020, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  20. Paul Alcorn: AMD Ryzen 9 5950X and 5900X Review: Zen 3 Breaks the 5 GHz Barrier. In: tomshardware.com. 26. November 2020, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  21. Tarinder Sandhu: What is AMD’s Ryzen 6000 Series mobile technology. In: club386.com. 17. Februar 2022, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  22. Anil Ganti: AMD Ryzen 7000 series of processors unleashed with new Zen 4 architecture, 13% IPC uplift, up to 170 W TDP, and an attractive price tag. In: notebookcheck.net. 30. August 2022, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  23. Volker Rißka: AMD Ryzen 9000: Verkaufsstart wegen Qualitätsproblemen auf August verschoben. In: computerbase.de. 24. Juli 2024, abgerufen am 24. Juli 2026.
  24. Volker Rißka: AMD Ryzen 9000 & AI 300: Details zu Zen-5-Kernen, Leistung, RDNA 3.5, XDNA 2 und mehr. In: computerbase.de. 15. Juli 2024, abgerufen am 24. Juli 2026.
  25. Antony Leather: AMD Ryzen Threadripper: The Fascinating Story Behind The Processor That Beat Intel. In: forbes.com. 5. September 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  26. 1 2 Mark Hachman: Why AMD thinks Ryzen AI will be just as vital as CPUs and GPUs. In: pcworld.com. 15. Mai 2023, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  27. The Future of AI PCs Gets Even Better with AMD. In: amd.com. Abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  28. AMD XDNA Architecture. In: amd.com. Abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  29. Laura Tucker: AI Is Hitting Your Computer Hardware: AMD Ryzen AI. In: maketecheasier.com. 6. Dezember 2023, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  30. Gavin Bonshor: AMD Widens Availability of Ryzen AI Software For Developers, XDNA 2 Coming With Strix Point in 2024. In: anandtech.com. 6. Dezember 2023, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. Dezember 2023; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  31. Michael Larabel: AMD Publishes XDNA Linux Driver: Support For Ryzen AI On Linux. In: phoronix.com. 25. Januar 2024, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  32. Ryan Whitwam: Unofficial Patch Unblocks Windows 7 and 8.1 Updates for Kaby Lake, Ryzen. In: extremetech.com. 20. April 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  33. Sean Hollister: Windows 11 won’t stop older PCs, but it might make you sign this waiver. In: theverge.com. 21. September 2021, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  34. Sean Hollister: Microsoft is threatening to withhold Windows 11 updates if your CPU is old. In: theverge.com. 28. August 2021, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  35. Windows 11 supported AMD processors. In: microsoft.com. Abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  36. Mark Hachman: AMD: Sorry, there will be no official Ryzen drivers for Windows 7. In: pcworld.com. 8. Februar 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  37. 1 2 Allyn Malventano: AMD Ryzen and the Windows 10 Scheduler – No Silver Bullet. In: pcper.com. 11. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  38. Alex Campbell: Kernel 4.10 gives Linux support for AMD Ryzen multithreading. In: pcworld.com. 13. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  39. Jeff Kampman: AMD's Ryzen 7 1800X, Ryzen 7 1700X, and Ryzen 7 1700 CPUs reviewed: Ryzen up, back on the street. In: techreport.com. 2. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  40. Sarmad Lillah: In Order For AMD Ryzen To Deliver In Performance AMD Needs Game Developers To Optimize Game Accordingly. In: segmentnext.com. 26. Januar 2023, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  41. Ryan Shrout: The AMD Ryzen 7 1800X Review: Now and Zen. In: pcper.com. 2. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  42. Gordon Mah Ung: Ryzen review: AMD is back. In: pcworld.com. 2. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  43. Joel Hruska: AMD Ryzen 7 1800X reviewed: Zen is an amazing workstation chip with a 1080p gaming Achilles heel. In: extremetech.com. 2. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  44. Tom Li: Didn’t Attend AMD’s Ryzen Reddit AMA? Here’s What You Missed! In: custompcreview.com. 3. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  45. Ryan Shrout: Ashes of the Singularity Gets Ryzen Performance Update. In: pcper.com. 30. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  46. Ryan Shrout: Rise of the Tomb Raider Gets a Ryzen Performance Update. In: pcper.com. 30. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  47. Zak Killian: id software talks about Ryzen. In: techreport.com. 26. April 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Juli 2018; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  48. AMD's Ryzen CPU Series will Need Modern Linux Kernel for Proper Support. In: techpowerup.com. 28. Februar 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  49. Jon Martindale: AMD: Ryzen CPU gaming performance inhibited by lack of optimization. In: yahoo.com. 3. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  50. Khalid Moammer: AMD Ryzen Performance Negatively Affected by Windows 10 Scheduler Bug. In: wccftech.com. 8. März 2017, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  51. rhallock: Gaming: AMD Ryzen Community Update. In: amd.com. 13. März 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. März 2017; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  52. Security Vulnerability: "Meltdown" and "Spectre" side channel attacks against modern CPUs. In: suse.com. 6. Januar 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. Januar 2018; abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  53. Michael Larabel: The Spectre Mitigation Performance Impact On AMD Ryzen 5000 "Zen 3" Processors. In: phoronix.com. 2. Dezember 2020, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
  54. Michael Larabel: The Performance Cost Of Spectre / Meltdown / Foreshadow Mitigations On Linux 4.19. In: phoronix.com. 30. August 2018, abgerufen am 24. Juli 2026 (englisch).
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